Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Force India B-Version mit Verspätung

Hülkenberg muss bis Österreich warten

Sergio Perez - Force India - Formel 1 - GP China - Shanghai - 10. April 2015 Foto: xpb 37 Bilder

Das wird ein zäher Frühsommer für Nico Hülkenberg. Force India hat seinen Technik-Fahrplan umgestellt. Statt das aktuelle Auto mit ein paar Vorab-Modifikationen schneller zu machen, konzentriert sich das Team jetzt voll auf die B-Version. Sie wird Ende April abgenickt und soll zum GP Österreich fertig sein.

10.04.2015 Michael Schmidt

Force India bewegt sich zur Zeit am unteren Ende des Feldes. Bislang lagen mit McLaren-Honda und Manor immerhin noch zwei Teams hinter dem WM-Sechsten des Vorjahres. Beim GP China könnte Force India im Training schon auf den vorletzten Platz abrutschen.

"McLaren hat über Nacht richtig Zeit gewonnen", staunte Nico Hülkenberg. "Ich habe den Namen von Alonso in der Zeitenliste unter meinem gesucht und nichts gefunden. Da sehe ich, dass die auf einmal weit vor uns stehen."

Hülkenberg weiß, dass er noch eine Zeitlang Steine fressen muss. Länger als zunächst angekündigt. Ursprünglich sollte in China eine Modifikation der Frontpartie ans Auto kommen. Für den GP Spanien war ein zweiter Schritt geplant. Das ist alles abgesagt.

"Wir konzentrieren jetzt voll auf unsere B-Version. Die ist für den GP Österreich geplant. Das ist ideal, weil sich daran zwei Testtage anschließen", verrät Teamchef Bob Fernley.

Shanghai die schlechteste Strecke für Force India

Technikdirektor Andy Green präzisiert. "Wir haben vorher ein paar kleinere Modifikationen am Auto. Sie sollen uns helfen, dieses Auto zu verstehen und das Maximum aus dieser Version zu pressen."

Hülkenberg schließt sich der Meinung an: "Ich glaube, dass aus diesem Auto auch ohne große Upgrades noch was rauszuholen ist. Im Moment experimentieren wir viel mit der Aerodynamik herum. Wir müssen jetzt einfach bestmögliche Schadensbegrenzung betreiben."

In Shanghai wird das schwer, wie Andy Green ausführt: "Diese Strecke deckt unsere Schwächen besonders deutlich auf. Die Temperaturen sind kühl. Mit einem Auto, dem es an Abtrieb fehlt, wird es schwer, Temperatur in die Reifen zu bekommen. Um unser Auto einigermaßen auszubalancieren, müssen wir das Setup untersteuernd auslegen. Wenn du dann auf eine Strecke wie Shanghai kommst, wo der Vorderreifen besonders belastet ist, trifft dich das Untersteuern doppelt hart."

Force India setzt deshalb voll auf die zweite Saisonhälfte. Ende April wird das Aero-Paket von den Ingenieuren endgültig abgesegnet. Dann läuft die Produktion der Teile an. Hülkenberg hofft, dass es bei dem Österreich-Termin bleibt. "Sonst läuft uns langsam die Zeit davon." Green flucht: "Dummerweise fehlt uns nach der Absage des GP Deutschland auch noch ein Rennen für unsere Aufholjagd."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden