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Force India-Boss Vijay Mallya

"Das war kein indischer Zaubertrick"

Vijay Mallya Foto: dpa 30 Bilder

Nach der unglaublichen Pole Position von Giancarlo Fisichella ist Party angesagt im kleinen Force India-Motorhome. Teambesitzer Vijay Mallya sprach von einer verdienten Belohnung nach der Durststrecke in den vergangenen Jahren.

29.08.2009

Giancarlo Fisichella hat sie alle hinter sich gelassen. Die Hamiltons, Alonsos, Buttons und Vettels. Mit einer Glanzleistung trug sich der Römer in die Geschichtsbücher seines Teams ein. Die erste Pole Position für Force India war die insgesamt vierte in der langen Karriere des kleinen Italieners.

Unerwartete Pole Position

"Ich kann es immer noch nicht fassen. Das war unglaublich heute", versuchte der Fahrer seine Gefühle in Worte zu packen. Dabei hatte sich das Auto am Vortag noch gar nicht nach Pole Position angefühlt. "Wir haben noch was verändert und auf einmal lief es deutlich besser." Auch sein Chef war von der Leistung Fisichellas angetan. "Das ist ein toller Moment für das Team. Eine Belohnung für die harte Arbeit", erklärte Teambesitzer Vijay Mallya nach dem Qualifying.

Dabei kam die Pole Position auch für das Team etwas überraschend. "Q3 haben wir erwartet. Aber nicht ganz vorne zu stehen." Laut Mallya war der erste Startplatz eine Mischung aus der Leistungsfähigkeit des Autos und einer brillianten Leistung von Fisichella. "Das Team hat sich schon das ganze Jahr weiterentwickelt. Das war heute kein indischer Zaubertrick, der alle Autos vor uns zur Seite weichen ließ." Außerdem sei es nicht die einzige gute Runde des 36-Jährigen an diesem Wochenende gewesen.

Noch keine Anfrage von Ferrari

Dabei könnte der gefeierte Held seinem Team bald den Rücken kehren. Nachdem Luca Badoer erneut auf dem letzten Startplatz steht, könnte Fisico schon in Monza den Ferrari pilotieren. "Das habe ich noch nicht im Team diskutiert", wies der Inder Fragen nach der Zukunft seines Piloten ab. "Ich habe die Gerüchte auch gelesen, aber Ferrari hat uns noch nicht kontaktiert. Und bevor es kein konkretes Angebot gibt, will ich nicht darüber spekulieren."

Im Schatten von Fisichellas Glanzstunde fuhr Adrian Sutil "nur" auf Rang elf. Was früher ein Top-Resultat gewesen wäre, sorgt nun für etwas Enttäuschung. "Fisico ist einfach mit den weichen Reifen besser zurecht gekommen", klagte der Gräfelfinger. Zuletzt hatte Sutil seinen Kollegen eigentlich sicher im Griff. "Natürlich wäre das Q3 auch für Adrian möglich gewesen. Aber die Zeitabstände waren so eng, dass es leider nicht gereicht hat."

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