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Force India-Chef Vijay Mallya

"Wir hatten keine andere Wahl"

Vijay Mallya Foto: dpa 33 Bilder

Mit der separaten Einschreibung für die Saison 2010 kehrte Force India der FOTA auf den ersten Blick den Rücken. Am Sonntag (7.6.) nahm Teamchef Vijay Mallys persönlich im Fahrerlager zu der Angelegenheit Stellung und verteidigte die Entscheidung.

07.06.2009 Tobias Grüner

Nachdem vier Tage lang über die eigene Nennung von Force India für die Formel 1-Weltmeisterschaft spekuliert wurde, meldete sich nun auch der betroffene Teamchef und Mitbesitzer des indischen Rennstalls endlich zu Wort. Erst am Rennsonntag kam Vijay Mallya mit dem Jet aus Mumbai nach Istanbul, um seinem Rennstall einen Besuch abzustatten.

Banken verlangen Sicherheiten

Den Vorwurf, dass er der FOTA in den Rücken gefallen ist, lässt der Milliardär nicht auf sich sitzen: "Wir haben uns zunächst mit den anderen FOTA-Teams für eine Nennung unter bestimmten Bedingungen entschieden und uns gemeinsam angemeldet. Nach einer genauen Prüfung meldeten unsere Rechtsberater allerdings Bedenken an. Wir müssen unsere Einnahmen sichern und den Banken Garantien geben."
 
Die vertraglichen Verpflichtungen zwangen das Team schließlich dazu, genau wie Williams aus der gemeinsamen FOTA-Linie auszuscheren und eine eigene Nennung abzugeben, um auf jeden Fall im nächsten Jahr in der Formel 1 dabei zu sein. "Ich muss auf mich schauen. Wir hatten keine andere Wahl. Wenn uns die Anwälte zu diesem Schritt raten, dann muss ich mich daran halten."

Noch keine Gespräche mit der FOTA

Wie es nun mit der FOTA weitergeht, konnte Mallya allerdings nicht sagen. Ein offizieller Ausschluss wurde noch nicht ausgesprochen: "Ich habe auch noch nicht mit der FOTA geredet und kann zu diesem Zeitpunkt nichts sagen", erklärte der Geschäftsmann. Er habe nur eine E-Mail von FOTA-Vizepräsident John Howett erhalten, der ihn zu einem Gespräch in Istanbul einlud. Auch zu Bernie Ecclestone oder Max Mosley habe es noch keinen Kontakt gegeben.

Mallya hofft, dass sich die ganze Sache vernünftig regeln lässt: "Wir haben zu der Angelegenheit sehr transparent mit der FOTA kommuniziert und alle Fakten offen auf den Tisch gelegt. Nun muss die FOTA entscheiden, was sie tut." Einen Kommentar zur drohenden Piratenserie und fehlenden großen Namen in der nächsten Formel 1-Saison wollte der Force India-Chef noch nicht abgeben: "Es ist noch zu früh vorherzusagen, wie sich das entwickelt. Ich möchte nicht spekulieren."

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