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Force India eingebremst

Hülkenberg nur mit 5 Zylindern

Nico Hülkenberg - GP Belgien 2016 Foto: xpb 65 Bilder

Nico Hülkenberg hat das Teamduell gegen Sergio Perez in Spa knapp verloren. Ein Motorproblem sorgte für Leistungsverlust im Qualifying. Im Rennen erwartet der Rheinländer ein enges Duell mit Williams.

27.08.2016 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg sah in den Freien Trainings zum GP Belgien lange Zeit stärker aus als sein Teamkollege. Da verwunderte es, dass er in der entscheidenden Q3-Runde dann mit 2 Zehnteln Rückstand auf Sergio Perez zurück an die Box kam. Das bedeutete nur Rang 7 für den Rheinländer. Doch der Grund für die Quali-Niederlage war schnell gefunden.

Sensor am Zylinder bremst Hülkenberg

„Im Q3 ist bei mir leider ein Zylinder hops gegangen. Der Zylinder hat danach nicht mehr richtig gefeuert. Da hatte ich leider nicht mehr richtig Dampf auf den Geraden“, ärgerte sich der Deutsche. Wie viel es in Zehnteln ausgemacht hätte, wollte Hülkenberg nicht verraten. Nur so viel: „Es hätte gereicht, um Sergio zu schlagen.“

Immerhin lagen die Force India-Piloten am Ende vor den direkten WM-Rivalen von Williams. „Die hatten aber auch irgendein Motorproblem“, erklärte Hülkenberg. „Das wird morgen eine ganz enge Kiste. Es ist natürlich unser Ziel, vor ihnen zu bleiben. Es wird wohl darauf ankommen, wer das bessere Reifenmanagement hat und sich die Körner besser aufheben kann.“

Fragezeichen in Sachen Strategie

Nach vorne geht der Blick dagegen nicht. Gegen die 3 Top Teams ist nur wenig Kraut gewachsen. Zusätzlich zur besseren Pace spricht auch die Reifenwahl für die Konkurrenz in den ersten Reihen. Hülkenberg und Perez müssen auf den Supersoft-Reifen starten, mit denen sie ihre Q2-Bestzeit setzten. Rosberg, Räikkönen, Vettel und Ricciardo fahren dagegen mit den härteren Softs los.

„Wir haben auch überlegt, ob wir im zweiten Abschnitt einen Run mit Soft-Reifen versuchen sollten. Doch dann haben wir uns dagegen entschieden“, so Hülkenberg. Wie groß die Auswirkungen sind, kann aber auch der Pilot noch nicht sagen. „Es wird sicher spannend mit der Strategie. Ich bin den Soft-Reifen nur im ersten Training gefahren. Da war unsere Abstimmung aber noch nicht so gut. Deshalb kann ich den noch nicht so gut einschätzen. Ich habe aber auch von anderen gehört, dass der Soft dem Supersoft in Sachen Verschleiß und Blasen nichts nachsteht.“

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