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Force India hofft auf Podium

Hülkenberg ungewöhnlich optimistisch

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Deutschland - Hockenheim - 18. Juli 2014 Foto: xpb 84 Bilder

Nico Hülkenberg und Sergio Perez starten zwar nur von den Plätzen 9 und 10, doch Force India hofft auf mehr. Manche träumen gar vom Podium. Das Renntempo stimmt, und der Force India ist das reifenschonendste Auto. Das kann im Rennen der große Joker sein.

19.07.2014 Michael Schmidt

"Ist was passiert? Stehe ich auf der Pole Position?", fragte Nico Hülkenberg erstaunt in die große Medienrunde. Für einen 9. Startplatz schien ihm das Interesse überraschend groß. Doch alle wissen: In diesem Force India steckt mehr als Platz 9. Die Teamleitung träumt insgeheim sogar von einem Podium. Force India war am Freitag in den Rennsimulationen die zweitstärkste Kraft hinter Mercedes.

Hülkenberg bestätigt: "Die Qualifikation lief gut. Ich habe das Maximum aus dem Auto für eine Runde rausgeholt. Aber in den Longruns sind wir viel besser. Das Auto hat sich am Freitag richtig gut angefühlt. Ich bin für das Rennen relativ optimistisch." Das ist für Hülkenberg schon eine gewagte Ansage. Normalerweise hält sich der lange Rheinländer mit Prognosen zurück.

Neues Aerodynamik-Paket hat sich bewährt

Die Hitze könnte Force India in die Karten spielen. Hockenheim erwartet zwar einen Wetterwechsel, doch die Temperaturen sollen auch am Sonntag noch an der 30-Grad-Grenze kratzen. Das bedeutet 50 Grad auf dem Asphalt. Dann wird die Reifenabnutzung zum entscheidenden Faktor. Und dann schlägt die Stunde der Force India. Wie in Bahrain. Oder in Kanada. "Keiner versteht die Reifen so gut wie Force India", gibt Pirelli-Sportchef Paul Hembery zu.

Hülkenberg meint: "Das wird ein hartes Rennen für alle. Und es kann Überraschungen geben." Das neue Aerodynamikpaket mit den umgebauten Kühlern für das Getriebe und das Hybrid-System hat sich bewährt. "Auch wenn der Fortschritt bei solchen Temperaturen schwer zu bewerten ist, weil sich das Auto da immer ein bisschen schwierig anfühlt." Die Steigerung kam zur rechten Zeit. Die Williams fahren stärker denn je, und McLaren hat mit dem neuen Heckflügel auch einen Schritt vorwärts gemacht.

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