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Force India

Key: "Wir haben noch einiges auf Lager"

James Key Foto: Force India 21 Bilder

Im Interview auf der Force India Website spricht der Technische Direktor des Teams, James Key, über die Rivalität zwischen seinen Fahrern, die in diesem Jahr extrem harte Konkurrenz im Formel 1-Feld und Weiterentwicklungen am Auto.

13.08.2009

Der Wettbewerb im Formel 1-Feld ist enger als zuvor in diesem Jahr. Machen ein oder zwei erfolgreiche Updates bei so wenig Zeitunterschied zwischen den Autos den Unterschied?
Key: Ja, wir haben zurzeit Zehntel und Hundertstel zwischen den Autos, das ganze Feld liegt innerhalb einer Sekunde. Das ist natürlich unglaublich eng, deshalb kann jedes Update einen signifikanten Unterschied für die Position machen. Deshalb wird viel Wert darauf gelegt, das Qualifying zu optimieren. Wir hatten in Deutschland einen guten Startplatz und sind ohne Probleme vorne mitgefahren und einen Punkterang halten. In der derzeitigen Situation ist der Startplatz entscheidend.

Hat Pech, das Fehlen der Geschwindigkeit oder eine Kombination aus beidem Sie daran gehindert 2009 Punkte zu holen?
Key:Das Glück war nicht immer auf unserer Seite. Wir hatten unsere Autos mehrere Male in den Punkterängen, aber haben dieses Resultat nicht nach Hause gebracht. Nachdem wir in Silverstone einen großen Schritt nach vorne gemacht hatten, gab es viele Möglichkeiten für uns, aber es hat wegen Adrians Unfall im Qualifying nicht geklappt.
 
Giancarlos exzellentes Rennen, in dem er sich von Platz 16 auf zehn vorgearbeitet hat, nur ein paar Sekunden von den Punkten weg, zeigt die Geschwindigkeit Punkte zu holen, war da. In Deutschland lief das Qualifying gut und wir konnten unsere Position behaupten - bis wir nach den ersten Boxenstopps mit Räikkönen zusammentrafen. In Ungarn waren wir hingegen weniger konkurrenzfähig. Wir haben für den nächste Teil der Saison noch einiges auf Lager.
 
Sind Sie überrascht von der veränderten Hackordnung in der Formel 1? Ferrari und McLaren schwächelten bis vor kurzem und Brawn und Red Bull tun sich hervor.
Key: In gewisser Weise hat mich das überrascht, ja. Es ist immer schwierig, wenn man mit einem komplett neuen Regelwerk in eine neue Saison geht. Mit den umfangreichen Änderungen für 2009 hing viel von der Vorbereitungszeit ab, um den Wagen vor der Saison zu entwickeln. Das war für die Teams, die bis Ende 2008 an der Meisterschaft teilgenommen haben, vielleicht schwieriger.
 
Besonders nach dem Grand Prix von Ungarn bin ich mir nicht so sicher, ob die Rennställe von sich sagen können, dass sie schwächeln. Da die Startaufstellung so eng ist, geht es darum alles zeitgerecht auf die Reihe zu bekommen und ständig neue Updates ans Auto zu bringen. In der Formel 1 gibt es heutzutage keine schwachen Teams. Nur wenige Zehntelsekunden machen den Unterschied.
 
Giancarlo und Adrian scheinen eine der meist ausgeglichenen Fahrerpaarung zu sein. Ist die Rivalität unter Ihren Fahrern gesund?
Key: Natürlich. Es gibt immer eine Rivalität zwischen Teamkollegen und bei Force India ist sie sicher gesund. Als kleines Team ist es wichtig, dass alle Beteiligten sehr eng zusammenarbeiten, um den Wagen weiterzuentwickeln und die Leistung zu verbessern. Auf dieser Basis ist die Beziehung zwischen unseren Fahrern sehr gut.
 
Jenson Button wurde zum beinahe übermächtigen Favorit für die Fahrer-WM. Sehen Sie jemanden, der ihn stoppen kann?
Key: Ich glaube er konnte früh mit einem guten Start in die Saison seine Möglichkeiten nutzen. Allerdings ist es weniger klar, wie sich die zweite Hälfte der Saison entwickelt. Eine Veränderung an der Meisterschaftsspitze ist bei der derzeitigen Rate an Weiterentwicklungen von verschiedenen Teams möglich. Deshalb denke ich nicht, dass alles schon vorbei ist - was für die Formel 1 natürlich gute Nachrichten sind.

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