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Force India

Lockere DRS-Leitung bremst Sutil

Adrian Sutil GP Deutschland 2013 Foto: xpb 82 Bilder

Force India hat im Nürburgring-Qualifying mit beiden Autos den Top Ten-Einzug verpasst. Das Auto lief mit den neuen Pirelli-Reifen und bei warmen Temperaturen in der Eifel nicht optimal. Und dann streikte bei Adrian Sutil auch noch das DRS.

06.07.2013 Tobias Grüner

Wenn es mal nicht läuft, kommt meistens alles zusammen. Adrian Sutil erwischte am Samstag (6.7.2013) am Nürbugring einen gebrauchten Tag. Dass er am Ende auf die Tausendstel die gleiche Zeit fuhr wie Esteban Gutierrez und nur durch den späteren Zeitpunkt der Runde den schlechteren Startplatz 15 hinter dem Sauber-Piloten einfuhr, war lediglich die Spitze des Eisbergs.

Loser Schlauch blockiert Qualifying

Im Gegensatz zu den starken Qualifying-Leistungen zuletzt hatte der Bayer in der Eifel nie eine Chance auf das Top Ten-Finale. Das größte Problem für den Routinier: In der zweiten K.O.-Runde streikte plötzlich der DRS-Heckflügel im Force India.

"Es ist eigentlich nur ein Schlauch, der lose war", erklärt Sutil den Defekt. "Man hätte aber den Seitenkasten abbauen müssen, um das Problem zu reparieren. Eigentlich ist es eine einfache Sache. Aber im Qualifying hatten wir die Zeit einfach nicht. Wenn so etwas passiert, passiert es natürlich meistens im Qualifying."

Die Auswirkungen waren einfach zu kalkulieren. "Auf den Geraden habe ich mindestens eine halbe Sekunde verloren", rechnete Sutil vor. "Ohne DRS war die Zeit von 1:31.0 Min. das Maximum. Ohne das DRS-Problem hätte ich vielleicht eine 1:30.4 Min. gefahren. Das wäre aber auch nicht genug für die Top Ten gewesen. Das Auto war einfach nicht schnell genug."

Probleme mit dem neuen Reifen

Erst zum zweiten Mal nach dem GP China verpassten beide Force India das Q3. Nach der ersten Schnellanalyse von Sutil liegt der kleine Einbruch an einer Mischung aus dem warmen Eifelwetter und den neuen Reifen. "Die heißen Temperaturen scheinen nicht gut für unser Auto gewesen zu sein. Am Anfang des Wochenendes, als es noch kühl war, waren wir gut unterwegs. Aber dann wurde es mit höheren Temperaturen jede Session langsamer."

Vor allem den Reifen tat die ungewohnte Hitze auf dem Nürburging nicht gut: "Bei der neuen Konstruktion erwärmt sich der Reifen schneller. Ich habe das Gefühl, dass der nach 2 Runden schon beginnt aufzugeben. Dann hat man plötzlich Übersteuern. Es wird schwierig, das Auto zu kontrollieren." Auch verschiedene Setups lösten das Problem nicht. "Es war immer das Selbe."

Sutil befürchtet, dass die Konkurrenz von den neuen Reifen profitiert hat. "Wir müssen daran arbeiten, uns anzupassen. Wenn die anderen das schaffen, dann sollten wir das auch schaffen." Für das Rennen am Sonntag hat der 30-Jährige aber noch nicht aufgegeben. Es steht eine Aufholjagd beim Heimspiel an: "Schlechter kann es nicht werden. Mit einem guten Rennen können wir auf jeden Fall den einen oder anderen Punkt erzielen."

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