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Force India

Sergio Perez unterschreibt Vertrag für 2017

Sergio Perez - GP Italien 2016 Foto: sutton-images.com 47 Bilder

Force India hat mit Sergio Perez einen neuen Deal für 2017 abgeschlossen. Nachdem die Personal-Baustelle beseitigt ist, kann sich das Team ganz auf den Kampf mit Williams um WM-Platz 4 konzentrieren. Schon in Singapur will man den Konkurrenten wieder überholen.

07.09.2016 Tobias Grüner

Sergio Perez war in Monza die heißeste Personalie des Transfermarktes. Jetzt steht fest: Der Mexikaner bleibt in Diensten von Force India. „Der neue Vertrag ist unterschrieben. Er bleibt auch nächstes Jahr bei uns“, bestätigte Sportdirektor Otmar Szafnauer auf Anfrage von auto motor und sport.

Über die genauen Konditionen schweigt man sich natürlich aus. Da Perez aber 2018 mit einem Wechsel zu Ferrari liebäugelt, ist davon auszugehen, dass sich der Mexikaner nicht länger als ein Jahr binden will. Weil Renault Perez und seinen Sponsoren ein verlockendes Angebot gemacht hatte, dürfte sich sein Gehalt etwas erhöht haben.

Force India will in Singapur wieder auf Rang 4

Force India kann sich die Investition in zwei gute Fahrer leisten. Platz 5 im Konstrukteurspokal ist dem indisch-britischen Team mit Sitz in Silverstone schon so gut wie sicher. McLaren konnte sich zwar zuletzt etwas steigern, liegt aber bereits 60 Punkte entfernt.

Jetzt können sich Nico Hülkenberg und Sergio Perez ganz auf das Duell mit Williams um Platz 4 konzentrieren. In Belgien hatte sich Force India erstmals dieses Jahr am Rivalen aus Grove vorbeigeschoben. In Monza drehte sich das Duell der beiden Mercedes-Kunden wieder. 7 Rennen vor Schluss beträgt der Abstand nur 3 Pünktchen.

„Wir haben erwartet, dass Williams hier stark ist“, so Szafnauer nach dem Rennen. Der Amerikaner am Force India-Kommandostand gibt sich aber weiterhin selbstbewusst: „Die kommenden Strecken dürften uns wieder besser passen. Ich denke, wir werden schon in Singapur wieder vor ihnen liegen.“

Williams-Duell ging im Training verloren

Den Grund für das verlorene Duell sieht er im Freitagstraining: „Da hat die Pace noch nicht gepasst. Wenn man eine ganze Session damit verliert, die Probleme zu erkennen, dann ist das schwer wieder aufzuholen. Im Laufe des Wochenendes wurden wir aber immer besser. Mit mehr Zeit hätten wir noch weiter vorne landen können.“

Mit der Leistung im Rennen konnte Szafnauer aber leben: „Von der Longrun-Pace am Freitag hatten wir gedacht, dass Bottas deutlich schneller sein wird als wir. Am Ende waren es aber nur 2 Zehntel pro Runde. Wir haben immerhin beide Autos in die Punkte gebracht. Wenn uns das in jedem der verbleibenden Rennen gelingt, werden wir auch Vierter. Davon bin ich überzeugt.“

Szafnauer rechnet fest damit, dass Force India im Duell mit Williams schon in den nächsten Rennen Klarheit schaffen kann: „Ich denke der Abstand wird bis zum letzten Rennen stetig zu unseren Gunsten anwachsen. 43 Punkte werden wir vor Abu Dhabi aber wahrscheinlich nicht wegziehen können. Mathematisch bleibt es also bis zum Finale offen.“

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