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Force India

Sieben Fahrer für ein Cockpit

Foto: Force India 33 Bilder

Force India ist das kleinste Team im Fahrerlager. Und trotzdem kann sich der Nachfolge-Rennstall von Spyker die Fahrer aussuchen. Für das Cockpit neben Adrian Sutil bewerben sich sieben Piloten, darunter auch klingende Namen wie Ralf Schumacher und Giancarlo Fisichella.

04.12.2007 Michael Schmidt

Mit Christian Klien, Vitantonio Liuzzi und Franck Montagny stehen drei weitere Fahrer mit GP-Erfahrung bereit. Dazu kommen mit Guido van der Garde und Roldan Rodgriguez noch zwei Youngster. Alle sieben teilen sich beim letzten Formel 1-Test des Jahres in Jerez an vier Tagen zwei Autos. Jeder der sieben soll einen Tag im Auto sitzen, nur Fisichella bekommt zwei. Der neue Chef Vijay Mallya will sich innerhalb einer Woche nach dem Test auf den zweiten Mann im Team festlegen. Klien und Liuzzi haben schon Erfahrung mit ihrem neuen Team. Beide waren bereits vor drei Wochen in Barcelona im Einsatz.

Für einige die letzte Chance

Obwohl Klien Ex-ToroRosso Fahrer Liuzzi im Rahmen einer Rennsimulation elf Sekunden in 18 Runden abnahm, bekommt Liuzzi eine zweite Chance. Man forderte den Italiener auf, seine Fitness zu verbessern. Möglicherweise zählen am Ende nicht nur Rundenzeiten, sondern auch persönliche Beziehungen. Ralf Schumacher ist ein enger Freund von Teambesitzer Mallya. Fissichella hat den Segen von Technikchef Mike Gascoyne. Der kennt den Römer noch von seiner Zeit bei Renault.

Fisichella sieht Jordan nicht als letzten Strohhalm: "Das Team hat mir die Pläne für die Zukunft gezeigt. Force India hat nichts mehr mit dem Rennstall zu tun, der er vorher war. Es wird in die Technik investiert, sie haben zwei Windkanäle und sie werden keine Pay-driver mehr verpflichten."

Für Fisichella ist Force India wie für Ralf Schumacher die letzte Chance. Bei Renault muss er seinen Platz für Nelsinho Piquet räumen. Die Chance bei Williams zerplatzte, als der englische Rennstall Motorenpartner Toyota zuliebe Kazuki Nakajima an Bord nahm. Bei McLaren fragte das Management von Fisichella an, doch aus Woking gibt es noch keine Antwort. "Wenigstens haben wir noch keine Absage erhalten", erzählt Fisichella-Berater Enrico Zanarini. Das will nicht viel heißen. McLaren-Chef Ron Dennis liebt es, den Fahrermarkt im Unklaren zu lassen.

Klien heiß aufs Renncockpit

Christian Klien will nach einem Testjahr unbedingt wieder ein Renncockpit. "Der Test in Barcelona", sagt sein Vater Johannes, "hat klar für uns gesprochen." Das Auto war für den Österreicher allerdings auch keine Unbekannte. Klien hatte den Spyker vorher schon einmal in Spa getestet.

Eine Sorge eint alle sieben Bewerber für das Spyker-Cockpit: Dass am Ende einer den Sitz bekommt, der noch gar nicht auf der Liste steht. Karun Chandhok ist Inder, er hat seinen ersten Formel 1-Test in einem Red Bull mit Anstand absolviert, und er hat die Unterstützung von Bernie Ecclestone. Chandhoks Familie ebnete Ecclestone den Weg zu einem Grand Prix in Indien.

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