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Force India

Sutil-Podium nicht unmöglich

Adrian Sutil GP Kanada 2013 Foto: xpb 64 Bilder

Mit Platz acht im Qualifying von Montreal hat sich Adrian Sutil eine gute Ausgangsposition für das Rennen verschafft. Der Pilot will nach vorne. Die Teamleitung hofft insgeheim auf ein Podium.

08.06.2013 Tobias Grüner

Nach Platz fünf in Monaco plant Adrian Sutil den nächsten Streich. Mit einer starken Leistung im Montreal-Qualifying sicherte sich der Force India-Pilot Startplatz acht. Das Duell mit Teamkollege Paul di Resta, der nur auf Rang 17 landete, gewann der Deutsche deutlich.

Di Resta ohne schnelle Runde

"Als die Strecke am Schnellsten war, stand ich an der Box", klagte der Schotte. Sportdirektor Otmar Szafnauer entschuldigte sich. "Wir haben die Getriebe-Software neu gestartet. Wie sich später herausgestellt hat, war das aber nicht unbedingt nötig. Dadurch hat er eine schnelle Runde verloren." Trotzdem geht man im Team fest davon aus, dass es für Di Resta noch in die Punkte geht.

Bei Adrian Sutil könnte es sogar noch weiter nach vorne gehen. "Alles ist möglich. Auch das Podium. Keiner weiß genau, was morgen zu erwarten ist. Wenn wir es richtig hinbekommen, können wir richtig nach vorne fahren", so Szafnauer optimistisch. Sein Schützling gibt sich etwas weniger euphorisch. "Ich orientiere mich einfach nach vorne. Die Chancen sind gut, dass wir uns noch verbessern."

Force India setzt auf Trocken-Setup

Sutil erklärt, warum er so optimistisch ist: "Wir haben voll auf ein Trocken-Setup gesetzt und nur an das Rennen gedacht. Wir sollten gut überholen können." Allerdings hätte der Deutsche für den Taktikpoker beinahe im Qualifying bezahlt. "Am Anfang bin ich gar nicht zurechtgekommen. Ich habe einfach keinen Grip gehabt." Als Felipe Massa seinen Ferrari im Q2 mit knapp zwei Minuten auf der Uhr in die Bande schmiss, war Sutil weit von einem Top Ten-Platz entfernt.

"Dann haben wir zum Glück ein paar Änderungen am Auto durchgeführt, z.B. beim Luftdruck, und auf der etwas trockeneren Strecke ging es dann gleich besser", erklärt der Gräfelfinger. Als dritter Pilot stellte er sich an der Boxenampel an, um im letzten Run doch noch den Q3-Einzug klarzumachen. "Dann haben plötzlich ein paar Piloten eine zweite Linie aufgemacht und sich vorgedrängelt. Das war nicht in Ordnung, denke ich."

Das sah die Rennleitung ähnlich. Die Übeltäter Räikkönen und Ricciardo wurden jeweils zwei Plätze zurückversetzt. Trotz der Hektik behielt Sutil kühlen Kopf und schaffte es, sich in der einen schnellen Runde noch soweit zu verbessern, um in die Top Ten zu rutschen. "Das war nicht einfach. Das Auto stand ein paar Mal quer. Normalerweise bricht man so eine Runde ab. Aber ich wusste ja, dass es der letzte Versuch war. Also habe ich es durchgezogen."

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