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Force India-Teamchef in FIA-Pressekonferenz

Mallya erstmals 2016 bei Rennen

Vijay Mallya - Force India - GP England 2016 - Silverstone - Freitag Foto: xpb

Force India-Teamchef Vijay Mallya tauchte in Silverstone erstmals bei einem Rennen 2016 persönlich auf. Und er stellte sich in der FIA-Pressekonferenz den Fragen der Journalisten über seinen Rechtsärger in Indien.

08.07.2016 Andreas Haupt

Es war eine Premiere. Die ersten neun Grand Prix der 2016er Saison hatte Vijay Mallya verpasst. Weil ihm aufgrund eines Rechtsstreit in Indien sein Reisepass abgenommen wurde. Aus England kann der Force India-Teamchef seither nicht mehr ausreisen. Aber er kann sich frei bewegen. In seinem Heimatland Indien hat Mallya Ärger mit den Behörden. Es geht um verschiedene Delikte und Schulden seiner Firmen – unter anderem der Kingfisher Airline.

Mallya kneift nicht

In Silverstone kann der indische Unternehmer persönlich an der Strecke sein, um seinen Rennstall beim zehnten Rennwochenende des Jahres zu unterstützen. Die FIA lud Mallya am Freitag (8.7.2016) prompt zur offiziellen Pressekonferenz ein. Die schillernde Persönlichkeit kniff nicht und stellte sich den Fragen der Journalisten. Sicher ein mutiger Schritt.

„Ich bin hocherfreut in Silverstone sein zu können. Bei all den anderen Rennen zuvor war ich nur virtuell vor Ort, weil ich wegen eines rechtlichen Verfahrens nicht verreisen darf“, erklärte Mallya. „Mein Leben in England ist geregelter und weniger hektisch. Ich kann mich den Sachen widmen, die mir am meisten Spaß bereiten. Dazu gehören die Formel 1 und mein Team.“

Den Vorwurf, dass er der Formel 1 mit seiner Anwesenheit und wegen seiner Konflikte in Indien schaden würde, ließ er nicht auf sich sitzen: „Niemand hat jemals gesagt, dass ich dem Sport schaden würde. Egal, wo auch immer ich mich physisch befinde, beeinflusst das nicht meinen Beitrag. Ich habe in den letzten 30 Jahren multinationale Unternehmen geführt, und konnte nicht in jedem Land präsent sein, indem meine Geschäfte liefen. Trotzdem konnte ich meine Firmen lenken und meinen Teil beisteuern, und das wird so bleiben.“

Als ein weiterer Journalist fragte, ob Mallya bereit sei, nach Indien zurückzukehren, um die Anschuldigungen gegen ihn zu bekämpfen, platzte dem Teambesitzer kurz der Kragen. „Das ist eine FIA-Pressekonferenz, in der es um den Motorsport geht. Und nicht um meine Reisefähigkeit.“ Mallya fügte hinzu: „Sobald das Verfahren einen gerechten und fairen Weg einschlägt, wird es die notwendigen Antworten geben. Bis dahin ist es meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass Force India zu Williams aufschließt.“

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