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Force India trumpft in Bahrain auf

Adrian Sutil: "Ein Podium muss her"

Adrian Sutil - Force India - Formel 1 - GP Bahrain - 19. April 2013 Foto: xpb 68 Bilder

Trotz eines kleinen Fehlers fuhr Adrian Sutil die achtschnellste Zeit im Qualifying. Auf Felipe Massa fehlten nur vier Hundertstelsekunden. Von Startplatz sechs hält er im Rennen alles für möglich. Das nächste Ziel: Eine Podiumsplatzierung.

20.04.2013 Bianca Leppert

Der Grand Prix von Bahrain könnte der große Tag von Force India werden. Paul di Resta startet vom fünften Platz, Adrian Sutil steht auf dem sechsten Rang. Die beiden profitieren zwar von den Strafen gegen Lewis Hamilton und Mark Webber, zeigten aber auch so im Qualifying wo der Hammer hängt. Sutil trennten gerade mal vier Hundertstelsekunden von Felipe Massa im Ferrari. Der Brasilianer war mit harten Reifen ins Q3 gegangen. Aber selbst Mark Webber im Red Bull war nur zwei Zehntel schneller als Sutil.

Fehler in Kurve acht

Womöglich wäre es noch weiter nach vorne gegangen. "Ich habe einen Fehler in meiner Runde gehabt", sagt Sutil. "In Kurve acht beim Anbremsen hatte ich Übersteuern und bin zu weit rausgekommen. Das hat sicher zwei Zehntel ausgemacht."

Das Bremsen ist für den Formel-1-Rückkehrer eine der größten Herausforderung in Bahrain. Auf alten Reifen hatte man damit im Training noch weniger Probleme. Trotzdem reagierte man in Sachen Fahrzeugabstimmung mehr, als man agierte. Die optimale Balance war für den 30-Jährigen an diesem Wochenende nur schwierig zu finden. "Der Wind ist unberechenbar", sagt Sutil.

Sutils Ziel ist das Podium

Der sechste Startplatz ist die beste Ausgangsposition in dieser Saison für den Deutschen. Was ist also möglich? Sutil gibt sich diplomatisch: "Von Platz sechs ist nach vorne alles drin." Mittlerweile hat sich das Team, das punktgleich mit McLaren auf Platz sechs der Konstrukteurs-Wertung liegt, höhere Ziele gesteckt. "Die Top Ten sind kein Ziel mehr, auch in den Top 5 waren wir schon öfter. Das nächste Ziel ist klar: Ein Podiumsplatz muss her."

Der neue Frontflügel und Heckflügel sowie der modifizierte Unterboden wanderten vor dem Qualifying wieder in die Kiste. "Wir haben alles komplett abgebaut", verrät der Gräfelfinger. "Ich gehe da kein Risiko ein, solange wir uns unsicher sind. Der Unterboden ist extrem empfindlich." In Barcelona sollen die neuen Teile dann im Freien Training wieder erprobt und zum Funktionieren gebracht werden.

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