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Nico Hülkenberg

Zu langsam in langsamen Kurven

Nico Hülkenberg - Force India - GP Malaysia 2012 Foto: xpb 59 Bilder

In China geht Formel 1-Rückkehrer Nico Hülkenberg in sein drittes Rennen der Saison. Nach zwei Rennen weiß er, wo es noch Verbesserungspotenzial am Force India gibt. Auch er selbst gewöhnt sich immer besser an Pirelli-Reifen, DRS und Co.

12.04.2012 Bianca Leppert

Die Durststrecke war lang. Aber das Warten hat sich gelohnt. Nico Hülkenberg gehört wieder zum Formel 1-Zirkus. Der Einstand hätte allerdings wesentlich ruhiger verlaufen können. In Australien schied er nach einer Kollision vorzeitig aus, in Malaysia herrschte Wetterchaos. Trotzdem verbesserte sich der 24-Jährige im Rennen von Startplatz 16 auf den neunten Platz und heimste erste Punkte ein.

Technik-Updates bei Force India

Die Erklärung, warum Teamkollege Paul di Resta weiter vorne auf Platz sieben landete, ist einfach: "Seine Pace war besser", analysiert Hülkenberg. "Wir haben uns auch mit dem Luftdruck etwas vertan. Außerdem hatte ich viel Untersteuern, weil sich der Flügel beim Wechsel auf die Intermediates nicht verstellen ließ."

In China gilt: Neues Spiel, neues Glück. Nach dem Grand Prix von Malaysia reiste der Deutsche nach Indien weiter, erledigte einige Sponsorentermine und erholte sich schließlich eine Woche zuhause. Am Montag ging es schon wieder nach England in den Simulator, bevor die Weiterreise nach Shanghai anstand. Für den dritten Grand Prix des Jahres hat Force India kleine Technik-Updates wie zum Beispiel Änderungen am Diffusor und Heckflügel dabei.

Verbesserungspotenzial in langsamen Kurven

"In langsamen Kurven haben wir noch Verbesserungspotenzial. Da mangelt es an Traktion", meint Hülkenberg. "In schnellen Kurven sehen wir gut aus." Die Konkurrenz schläft aber auch nicht. Dass zum Beispiel Williams in dieser Saison besser dasteht als in der vergangenen, überrascht ihn nicht. "Das sind ein bis drei Zehntel, das ist nicht außer Reichweite", sagt "Hülk". "Wenn du einen guten Tag hast, schaffst du es in die Top Ten, sonst landest du eben weiter hinten."

Nach einem Jahr Saison Pause muss sich Hülkenberg immer noch an einige Neuerungen gewöhnen. Zum Beispiel mit den Pirelli-Reifen. "Du musst die verschiedenen Mischungen verstehen und wissen, wie du sie anfährst", sagt Hülkenberg. "Im vergangenen Jahr habe ich nie beobachtet, dass jemand Probleme hatte, sie auf Temperatur zu bringen. Dieses Jahr musst du schauen, dass du eine freie Runde erwischst."

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