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Force India VJM06 für die Saison 2013

Delhi-Bomber mit Nasen-Korrektur

Force India VJM06 F1 2013 Foto: Force India 39 Bilder

Als viertes Formel 1-Team hat Force India am Freitag (1.2.2012) sein neues Formel 1-Auto für die Saison 2013 vorgestellt. Mit Paul di Resta gibt es bisher aber nur einen Fahrer für den neuen VJM06. Wir haben die Bilder des neuen VJM

01.02.2013 Tobias Grüner

Der Force India VJM06 ist das vierte Auto der Formel 1-Saison 2013 – und das dritte Modell ohne Stufe in der Nase. Wie schon die bereits vorgestellten Ferrari und McLaren setzten die Ingenieure auf die 2013 erlaubte Blende, die den hässlichen Absatz glattbügelt. Die Lotus-Lösung, mit Kante im Vorderbau, kam für die Ingenieure nicht in Frage.

Force India VJM06 mit glatter Nase

"Man muss das Chassis so weit nach oben wie möglich bringen, damit Luft unter das Auto zum Diffusor kommt", erklärt Technikchef Andy Green. "Die Blende hilft dabei, den Luftstrom über dem Auto zu beruhigen." Das sei wichtiger als ein paar Gramm Zusatzgewicht, die von den Lotus-Ingenieuren als Gegenargument gebracht wurden.
 
Ansonsten zeigt sich der Force India VJM06 nicht besoders stark verändert. Die Form der Nasenspitze wurde modifiziert. Sie ist nun etwas knubbeliger und nicht mehr so spitz. Wie Green verriet, wurde auch viel an den Radaufhängungen geabeitet. Die Antriebswelle verschwindet wie beim neuen McLaren mit dem Querlenker unter einer Blende. Am Grundprinzip - Schubstreben vorne, Zugstreben hinten - änderte sich aber nichts. Durch die geänderte Geometrie ist Force India allerdings beim Setup flexibler.

Erstes Update seit einem halben Jahr

Die Form der Seitenkästen wurde nur im Detail überarbeitet. Auch die Auspuff-Position hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell nicht viel verändert. Wie bei McLaren bläst der Mercedes-Motor seine Abgase nach außen. Die größten Updates stecke unter der Haube. Die kompaktere Anordnung der Komponenten soll für einen Sprung nach vorne sorgen.

Das neue Auto ist quasi das erste Update seit der Sommerpause 2012. Danach hat Force India nur noch Setup-Entwicklung betrieben. "Das hat uns erlaubt, auf einer stabilen Plattform aufzubauen. Wir konnten viele Daten sammeln und die Bereiche herauszufinden, auf die wir besonders achten mussten. Das neue Auto ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne. Es sollte vor allem einfacher zu fahren sein", verspricht Ingenieur Green.

In der zweiten Saisonhälfte war Force India auch ohne Weiterentwicklung die fünftstärkste Kraft im Feld. Viele Fans erinnern sich noch gut an das Finale in Sao Paulo, als Nico Hülkenberg plötzlich das Feld anführte, bevor er sich etwas zu heftig mit Lewis Hamilton anlegte. "Da wollen wir in der neuen Saison anknüpfen", gab sich Sportdirektor Rob Fernley optimistisch.

Force India nur mit einem Fahrer

2013 muss Force India allerdings ohne Hülkenberg auskommen. Der Rheinländer ist zu Sauber abgewandert. Einen zweiten Pilot neben Paul di Resta hat man noch nicht verpflichtet. Die Wahl fällt wohl zwischen Adrian Sutil und Jules Bianchi. "Die Teambesitzer denken noch darüber nach. Heute geht es um die Vorstellung des neuen Autos. Wir wollen das nicht durcheinanderbringen", so Fernley.

Di Resta freut sich schon auf die ersten Testfahrten, die am 5. Februar in Jerez beginnen. Auf Kampfansagen verzichtete der Schotte allerdings. "Es ist schwer, sich Ziele zu setzen, wenn man das Auto noch nicht gefahren ist. Wir wollen vor allem konstant sein. Regelmäßig ins Q3 kommen und uns in die Position bringen, um gute Ergebnisse einzufahren."

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