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Force India VJM07 für 2014

Böser Hülk-Renner auf Pole Position

Force India - Präsentation - Jerez - 28. Januar 2014 Foto: Baldauf / SB-Medien 23 Bilder

Der Force India VJM07 ist das erste Formel 1-Auto der Generation 2014. Am Mittwoch (22.1.2014) hat der Rennstall aus Silverstone das erste Bild des neuen Renners veröffentlicht. Wir zeigen Ihnen das neue, böse Hülk-Mobil für die kommende Saison.

22.01.2014 Tobias Grüner

Dass die neuen Formel 1-Autos etwas anders aussehen, das war nach der großen Reglement-Reform schon vorher klar. Doch Force India hat mit dem neuen VJM07 sogar noch eine Schippe draufgepackt. Zur neuen Form gibt es auch einen neuen Look. Das Auto ist nicht mehr mehrheitlich weiß sondern nun schwarz. Zusammen mit den bekannten grün-orangen Akzenten aus der indischen Flagge wirkt der neue Renner richtig grimmig.

Force India VJM07 bekommt bösen Look

"Der neue VJM07 sieht atemberaubend aus", gibt sich Teamboss Vijay Mallya selbst begeistert. "Damit zeigen wir, wie sich Force India immer weiterentwickelt. Meiner Meinung nach waren unsere Autos schon immer mit am Auffälligsten, aber mit dem Schwarz als neuer Hauptfarbe, bekommt das Auto einen ganz neuen bösen Look."

Auf den veröffentlichten Bildern sind auch die neuen mexikanischen Sponsoren "Claro" (Telekommunikation) und "Roshfrans"(Ölfirma) zu sehen, die mit Neuzugang Sergio Perez aufs Auto kamen. Dazu wurde das Logo von Astana auf der Nase angebracht, das für die Region in Kasachstan als Touristen-Destination werben soll.

Wichtiger als das Design dürfte für Fans und die Fahrer aber die Technik des Force India VJM07 sein. "Die neuen Regeln haben uns vor eine große Aufgabe gestellt. Ich bin aber sehr stolz auf die Art, wie unser Technikteam die Herausforderung angenommen hat. Es wird faszinierend zu sehen, wie die unterschiedlichen Teams die neuen Regeln interpretiert haben. Im Moment ist es unmöglich zu sagen, wer dabei den besten Job erledigt hat."

Kühlung das größte Problem am neuen Force India VJM07

Technik-Chef Andy Green war hauptverantwortlich für die Entwicklung des komplett neuen Force India VJM07. "Fast jedes Teil musste neu entwickelt werden - vom Frontflügel bis zum Diffusor. Der VJM07 hat immer noch die Gene des 2013er Autos, aber wir haben versucht, die gleichen Ergebnisse auf etwas unterschiedliche Art zu erreichen."

Die größte Herausforderung war es, den neuen Mercedes V6 Turbo-Motor einzubauen. "Das war wirklich eine riesen Arbeit, alle Teile der "Power Unit" unterzubringen", so Green. "Das ist die größte Technik-Reform, seitdem ich 1990 meine Arbeit in diesem Sport begonnen habe. Vor allem die Kühlung war das größte Problem. Es hat uns fast den ganzen Sommer gekostet herauszufinden, welchen Kühlbedarf die neue Antriebseinheit benötigt und wie man das optimal ins Chassis integriert."

Die Seitenkästen sind etwas voluminöser geworden, um die ganzen Kühler unterzubringen. Ob der Kühlbedarf richtig berechnet wurde, sehe man laut Green aber erst bei den Testfahrten. "Wir werden das Kühlsystem wohl im Laufe der Saison noch einmal komplett überarbeiten, wenn wir genau wissen, wo wir stehen."

Erste Technik-Details des Force India VJM07

Von den sonstigen Technik-Details ist auf dem ersten Bild noch nicht viel zu erkennen. Die Nase, die man auf dem Bild sieht, ist nur eine erste Präsentationsversion. Die richtige Front - die wohl nicht mehr so elegant aussehen wird - kommt dann später irgendwann im Laufe der Testfahrten.

Zu erkennen ist aber schon, dass es hinter dem Haupteinlass der Airbox nun noch eine zweite kleine Öffnung gibt, wie man es schon bei Ferrari im Vorjahr gesehen hatte. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass dort zusätzliche Kühlluft zum Getriebe geleitet wird.

In Sachen Fahrwerk gibt es nicht viel Neues. Vorne bleibt es bei einer Pushrod-Aufhängung. Hinten setzt Force India weiter auf Pullrod. Reglementbedingt tritt der Auspuff zentral im Heck aus. Auch das Bremssystem musste komplett überarbeitet werden. "Brake by wire" heißt das neue Zauberwort. Wenn der Fahrer aufs Pedal stiefelt, wird der Impuls elektrisch übertragen.

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