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Formbarometer Barcelona

Fahrerbewertung: Dreimal Note ungenügend

Räikkönen & Kovalainen Foto: Wolfgang Wilhelm 60 Bilder

In Barcelona lieferte Jenson Button erneut ein perfektes Wochenende ab. Für die Pole Position und den vierten Saisonsieg gibt es eine glatte Eins. Vier Piloten erreichten das Klassenziel allerdings nicht.

11.05.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Jenson Button : Note 1
Die Konstanz, mit der der Engländer von Sieg zu Sieg eilt, ist beeindruckend. In Barcelona half gegen den Teamkollegen Barrichello auch der kurzfristige Strategiewechsel, den Button perfekt umgesetzt hat. Um Barrichello zu schlagen, war die fehlerfreie Leistung unbedingt notwendig.
 
Rubens Barrichello: Note 1-
Auch Barrichello hatte den Sieg verdient. Der einzige kleine Fehler unterlief ihm im Qualifying, als er zu früh auf die Strecke ging und nur von Rang drei startete. Seine Dreistopp-Strategie hätte aufgehen können, wenn das Problem mit dem dritten Reifensatz nicht gewesen wäre.
 
Mark Webber: Note 2
Man muss dem Australier ankreiden, dass er im Training vier Zehntel auf Vettel verlor. Für einen Quali-Spezialisten eindeutig zu viel. Im Rennen hat er dann wieder alles richtig gemacht und die gute Taktik perfekt umgesetzt.
 
Sebastian Vettel: Note 2

Bei Vettel fällt nur der erneut schwache Start ins Gewicht. Massa zu halten war sicher nicht leicht, aber auch Barrichello ging vorbei am Deutschen. Für die unglückliche Strategie konnte er nichts. Richtig glänzen konnte er nur im Qualifying, als er eine sensationelle Runde auf den Asphalt brannte.

Fernando Alonso: Note 2
Der Spanier hat beim Heimspiel das maximal Mögliche aus der Renault-Gurke herausgeholt. Im Qualifying erkaufte er sich den achten Startplatz mit relativ wenig Sprit. Am Ende des Rennens hatte er Glück mit dem Tankproblem von Massa.

Felipe Massa: Note 1-
Der vierte Startplatz im Training war bereits stark. Mit einer fehlerlosen Leistung konnte der Brasilianer zudem Vettel 63 Runden hinter sich halten. Am Start wäre mit KERS noch ein Platz mehr drin. Für das Benzinproblem konnte der Pilot am Ende am wenigsten.
 
Nick Heidfeld: Note 3
Schwaches Training - ordentliches Rennen, so lässt sich das Wochenende von Nick Heidfeld kurz zusammenfassen. Das Luftdruckproblem im Qualifying war nicht sein Fehler, der Crash im Samstagstraining, der Testzeit kostete, dagegen schon. Wenn man von 13 auf sieben vorfährt darf man sich aber nicht beschweren.
 
Nico Rosberg: Note 3
Nach seiner sehr guten Runde im zweiten Qualifying-Abschnitt lief auch der Start des Rennens für den Williams-Piloten vielversprechend. Im Rennen fuhr er brav ohne zu glänzen. Wieviel ihn das Problem mit der Hinterachse einbremste, muss das Team noch analysieren.

Lewis Hamilton: Note 3-
Das Auto hat sicher nicht viel mehr hergegeben als Platz neun im Rennen. In der Gesamtanalyse sind Rang 14 im Qualifying und keine Punkte nicht genug für einen Weltmeister.
 
Timo Glock: Note 3-
Im Training war Glock schneller als Teamkollege Trulli, was er sich aber mit deutlich weniger Sprit erkauft hatte. Im Rennen blieb der Kölner dann blass. Viel mehr war allerdings auch nicht drin mit dem schwächelnden Toyota.
 
Robert Kubica: Note 4
Im Training zeigte der Pole eine ordentliche Leistung, wurde aber mit einer Reifenpanne des Teams unfreiwillig eingebremst. Im Rennen blieb Kubica dann komplett blass. Konnte nach seinem schlechten Start keine Akzente mehr setzen.
 
Nelson Piquet: Note 4
Das Qualifying lief für Piquet noch sehr gut. Mit älteren Teilen am Auto blieb er nur knapp hinter Alonso zurück. Im Rennen fuhr der Brasilianer dann unerklärlich schlecht. Nelsinho konnte sich die schwachen Rundenzeiten selbst nicht erklären.

Kazuki Nakajima: Note 4-
Im Training konnte der Japaner so gut mit Teamkollege Rosberg mithalten wie noch nie in dieser Saison. In der Startrunde wurde Nakajima allerdings schon wieder in einen Unfall verwickelt und musste früh die Box ansteuern. Da war das Rennen gelaufen.
 
Giancarlo Fisichella: Note 6
Von den 14 Piloten, die es über die Distanz schafften, rollte Fisichella als 14. über die Ziellinie. Mit seiner Erfahrung müsste er auf einer Strecke wie Barcelona seinen jungen Teamkollegen Sutil eigentlich schlagen. Stattdessen lag er im Qualifying eine halbe Sekunde hinter dem Deutschen.
 
Kimi Räikkönen: Note 5
Den misslungenen Poker im Training muss der Finne auf seine Kappe nehmen. Zusammen mit seinem Renningenieur dachte Räikkönen, dass die Zeit für Q2 reicht. Dabei war er in Q1 acht Zehntel langsamer als Teamkollege Massa. Mit defektem KERS war bis zum endgültigen Ausfall im Rennen auch nichts mehr zu holen.
 
Heikki Kovalainen: Note 6
Der Finne lieferte ein ganz schwaches Qualifying ab und wurde im entscheidenden Moment erneut von Teamkollege Hamilton gebügelt. Nach einem guten Start im Rennen blieb er bis zum Ausfall farblos.
 
Jarno Trulli: Note 4-
Nach einem schwachen Start löste Trulli mit seiner abrupten Rückkehr auf die Strecke eine spektakuläre Kollision aus, bei der vier Autos ausschieden. Spritbereinigt war Trulli im Training erneut schneller als Glock. Gerade noch ausreichend.
 
Sebastien Bourdais: Note 6
Schon in den freien Trainings zeigte sich Bourdais schwach, als er bei der Setup-Arbeit mit dem modifizierten Auto zweimal in die falsche Richtung ging. In der Quali blieb der erfahrene Franzose knapp drei Zehntel hinter seinem jungen Teamkollegen Buemi zurück und scheiterte in Q1. Am Start verschlief er dann die Kollision und riss den Schweizer mit ins Aus.
 
Sebastien Buemi: Note 4
Die Leistung von Buemi ist schwer einzuschätzen. Mit dem Auto war sicherlich mehr drin, außerdem leistete er sich einen kleinen Fehler in der Quali. Den Teamkollegen hatte der Rookie aber jederzeit im Griff. Am frühen Ausfall im Rennen traf ihn keine Schuld.
 
Adrian Sutil: Note 4-
Wie erwartet sprang im Training nur der vorletzte Platz heraus. Auch der deutliche Vorsprung vor Fisichella war da kein Trost. Das Paket ist einfach zu langsam. Die Leistung des Rennens ist wegen des frühen unverschuldeten Ausfalls nicht zu bewerten.

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