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Formbarometer GP Australien

Traumnote eins für Kubica

GP Australien Foto: Wolfgang Wilhelm 41 Bilder

BMW-Pilot Robert Kubica erwischte zum Saisonauftakt in Melbourne ein Glanzrennen. In unserem Formbarometer erhält der Pole die Traumnote eins, obwohl er das Ziel am Ende doch nicht erreichte.

30.03.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Am Montag nach jedem Grand Prix-Rennen bewertet auto motor und sport jeden Piloten auf einer Notenskala von eins bis sechs. Schon zum ersten Rennen des Jahres im australischen Melbourne war die ganze Bandbreite vertreten.

Lewis Hamilton: Note 2
Der Weltmeister kämpfte sich von den hinteren Plätzen in der Startaufstellung bis auf einen Podestplatz vor. „Für einen, der es  nicht gewohnt ist, hinten loszufahren, war es ein klasse Rennen“, befand McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Eine fehlerfreie Fahrt und gute Überholmanöver sind mit dem unterlegenen Silberpfeil keine Selbstverständlichkeit.

Heikki Kovalainen: Note 3
Nach einem guten Qualifying war das Rennen für den Finnen bereits in der ersten Kurve vorbei. Ein Aufhängungsschaden zwang den Finnen zur frühzeitigen Aufgabe.

Felipe Massa: Note 2

Der Brasilianer war schon in der Qualifikation besser als Teamkollege Räikkönen und hatte ihn auch im Rennen immer im Griff. Robert Kubica konnte er zwar nicht folgen, machte aber auch keine groben Schnitzer.

Kimi Räikkönen: Note 3
Der Weltmeister von 2007 enttäuschte zum Auftaktwochenende. Räikkönen stand zumeist im Schatten des Teamkollegen und leistete sich im Rennen sogar einen Dreher. Der Ausfall war am Ende aber nicht sein Fehler.

Robert Kubica: Note 1
Der BMW-Pilot war der beste Mann des Rennens. Zu Beginn war der Pole der schnellste Mann auf weichen Reifen und konnte mit einem sensationellen zweiten Stint Boden gutmachen. Am Ende hätte er um den Sieg kämpfen können, wenn ihm Vettel nicht in die Quere gekommen wäre.

Nick Heidfeld: Note 4

Schon im Training gab Heidfeld nicht die beste Figur ab, als er deutlich hinter seinem Teamkollegen blieb. Im Rennen war der Mönchengladbacher allerdings unverschuldet chancenlos: Bei der Startkollision hatte er sich die Seitenkästen und den Unterboden beschädigt.

Fernando Alonso: Note 2-
Der Spanier hat das bestmögliche aus dem schwachen Auto gemacht. Sowohl im Training als auch im Rennen hat er Teamkollege Nelson Piquet immer im Griff.

Nelson Piquet: Note 4-
Die Trainingsleistung des Brasilianers war mangelhaft, als er deutlich hinter Alonso zurückblieb. Im Rennen konnte er sich mit einem starken Beginn rehabiliteren. Der Ausfall beim Neustart nach der Safety-Car-Phase war nicht sein Fehler. Ein durchgefallenes Bremspedal machte ihn zum Passagier.

Jarno Trulli: Note 2

Aus der Boxengasse auf Rang drei nach vorne – das spricht für sich. Den Fehler in der Safety-Car-Phase kann man ihm nicht anlasten. Das war ein klassisches Missverständnis.

Timo Glock: Note 2

Glock fuhr ebenso wie Trulli ein beherztes Rennen aus der Boxengasse. Im direkten Zweikampf rang die beiden Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen und Fernando Alonso nieder. Verdienter Lohn: Platz vier.

Sebastien Bourdais: Note 5
Der vierfache Champcar-Meister fuhr in Melbourne dem unerfahrenen Teamkollegen hinterher. Am Ende gab es dafür sogar noch einen Punkt geschenkt.

Sebastien Buemi: Note 2

Der Schweizer ist bei seinem ersten Grand Prix-Rennen absolut fehlerfrei in die Punkte gefahren. Wie ein alter Hase stellte er Teamkollege Bourdais in den Schatten.

Mark Webber: Note 4

Im zweiten Qualifying-Abschnitt war der Australier schneller als Vettel, hat das dann aber im Q3 wieder versaut. Im Heimrennen war das Auto dann bereits in der ersten Kurve kaputt, als sich Webber die Flügel unter der Nase abfuhr.

Sebastian Vettel: Note 2-

Vettel hätte bis drei Runden vor Schluss die Note eins verdient. Der unnötig harte Kampf gegen Robert Kubica beendete zwei aussichtsreiche Rennen.

Nico Rosberg: Note 1-

Der Williams-Pilot verblüffte vor allem bei der Fahrt ohne Verkehr mit sensationellen Rudenzeiten. Obwohl er zu Beginn ewig hinter der Konkurrenz fest hing, war Rosberg lange ein Kandidat für das Podest.

Kazuki Nakajima: Note 6

Einer sehr schlechten Trainingsleistung folgte ein verkorkstes Rennen. Zunächst lief es noch ganz gut für den Japaner, dann folgte ein selbst verschuldeter Einschlag in die Mauer, bei dem er seinen Williams zerstörte.

Adrian Sutil: Note 4-

Sutil bot in Melbourne ein farbloses Rennen. Nach der Startkollision konnte er schnell alle Hoffnungen begraben. Immerhin ins Ziel gekommen und damit Minimalziel erreicht.

Giancarlo Fisichella: Note 5
Der Fehler beim Boxnestopp war die Lachnummer des Rennens. So etwas sollte einem Routinier wie Fisichella nicht passieren.

Jenson Button: Note 1-

Button selbst sagte nach seinem Sieg: „Das war nicht mein bestes Rennen.“ Wir meinen, dass es nicht viel besser geht. Einen kleinen Fehler leistete er sich, als er beim Boxenstopp über das Ziel hinausschoss und fünf Sekunden einbüßte. Am Ende war das allerdings nicht mehr entscheidend.

Rubens Barrichello: Note 2

Der brasilianische Rekord-GP-Teilnehmer zeige nach dem verkorksten Start eine klasse Aufholjagd und machte am Ende den Doppelsieg beim Brawn-Debüt perfekt.

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