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Formel 1 2014

Die neuen Renner im Überblick

Red Bull - Nase - Formel 1 - Jerez-Test - 2014 Foto: xpb 44 Bilder

Bei den Wintertests in Jerez de la Frontera haben die Formel 1-Boliden der Generation 2014 die ersten Kilometer unter die Pirelli-Pneus gebracht. Manche mehr, wie beispielsweise Mercedes, manche weniger, wie etwa Red Bull. Nur den neuen Lotus kennen wir bislang aus Computer-Animationen. Wir geben Ihnen eine Übersicht zu den neuen Autos.
 

03.02.2014 Andreas Haupt

Die Formel 1 ändert sich 2014 grundlegend: neue Motoren, neue Energierückgewinnung, neue Getriebe, neue Aerodynamik. Bei all der komplizierten Technik, müssen die Teams ihren neuen Autos erst noch das Gehen beibringen. Am ersten Testtag in Jerez de la Frontera wurde gekrabbelt. Da spulten alle Rennställe zusammen gerade einmal 93 Runden oder rund 411 Kilometer ab.

Doch von Tag zu Tag gab es Fortschritte. Am vierten und letzten Testtag waren es insgesamt bereits 688 Umläufe. Das entspricht über 3.046 Kilometern. Eine steile Lernkurve. In groben Schwierigkeiten scheinen nur Red Bull und Toro Rosso zu stecken, die ihre Rennwagen bislang nicht zum Laufen bringen konnten.

Formel 1-Autos der Generation 2014 mit ungewöhnlichen Nasen

Die größten Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr sitzen unter der Verkleidung. Die Rennwagen werden nicht mehr von 2,4-Liter-V8-Saugmotoren, sondern von 1,6-Liter-V6-Turboaggregaten befeuert. Auch die Hybridkomponenten (MGU-H, MGU-K), das Getriebe sowie die Hinterradbremsen (Brake-by-Wire) sind anders.

Das alles überstrahlende Merkmal der neuen Formel 1-Boliden sind jedoch ihre Nasen - zumindest optisch. Sie lassen uns an Tiere wie Ameisenbären und  Delfine denken, oder erinnern uns an den letzten Besuch eines Staubsaugervertreters (Ferrari F14 T). Zu verdanken sind die milde gesagt gewöhnungsbedürftigen Frontpartien Artikel 15.4.3 (plus Anhang B) des Technischen Reglements.

Dort steht geschrieben, dass fünf Zentimeter hinter der Spitze die Fläche der vorderen Knautschzone in horizontaler Projektion einen Mindest-Querschnitt von 9.000 mm2 aufweisen müsse. Das Zentrum der besagten Fläche dürfe dabei nicht mehr als 18,5 Zentimeter über der Referenzebene, in diesem Fall dem Boden, liegen. Klingt kompliziert, ist es auch. Einfach gesagt: Die Vorschriften und der Wunsch der Techniker, möglichst viel Luft Richtung Diffusor zu leiten, führen zu den ungewöhnlichen Konstruktionen.

McLaren überrascht mit Technik-Trick

Den wahrscheinlich interessantesten Technik-Trick in Jerez präsentierte McLaren. Das zweitälteste Team der Formel 1 hat die hinteren Querlenker der Hinterachse zweckentfremdet. Sie sind als Flügelprofil verkleidet, um mehr Abtrieb zu generieren. Die McLaren-Designer wollen so den Wegfall des unteren Heckflügelelements (Beam Wing) kompensieren. Als Frage bleibt, ob der MP4-29 damit nicht zu sehr im Wind steht.

In unserer Bildergalerie geben wir Ihnen eine Übersicht zu allen neuen Formel 1-Rennern – von Red Bull über Ferrari und Mercedes, bis hin zu Caterham.
 

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