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Formel 1: Bruno Senna

Name Senna zurück in der Formel 1

Formel 1 Bahrain 2010 Impressionen Foto: xpb.cc 51 Bilder

Bruno Senna, Neffe des verunglückten Formel 1-Weltmeisters Ayrton Senna, feierte in Bahrain sein Debüt in der Formel 1. Die Premiere mit seinem neuen Team Hispania Racing verlief allerdings etwas holprig. Von der Spitze trennen den Brasilianer elf Sekunden.

12.03.2010 Bianca Leppert

Elf Sekunden sind in der Formel 1 mehr als nur Welten. Doch der enorme Rückstand auf die Spitze liegt nicht etwa an Sennas mangelnden Fahrkünsten, sondern an den chaotischen Umständen rund um sein Team Hispania Racing.

Der Roll-Out war das Freie Training

In letzter Minute übernahm Colin Kolles die Führung des ehemaligen Campos-Teams und machte innerhalb weniger Tage den Start beim Saisonauftakt in Bahrain doch noch möglich. Das Team konnte wegen finanzieller Probleme im Winter aber weder testen, noch einen Roll-Out absolvieren. Senna saß im freien Training zum ersten Mal in seinem vollständig zusammengebauten Arbeitsgerät.
 
Der Rookie drehte am Freitag immerhin 20 Runden. Aber kein Vergleich zu den 7.320 Testkilometern, die Ferrari vor der Saison zurücklegen konnte. Kein Wunder, dass der Zeitenmonitor einen Rückstand von elf Sekunden auswies. "Es war eine Erleichterung, heute Geschichte zu schreiben", sagte Senna nach den ersten Formel 1-Kilometern für sich und das neue Team. "Das Auto lief wie geplant und alle sind glücklich und stolz."

Karun Chandhok kam gar nicht zum fahren

Für seinen Teamkollegen Karun Chandhok gilt das sicher nicht. Der Inder, der sein erstes Formel 1-Rennen in Bahrain bestreitet, kam in den freien Trainings überhaupt nicht aus der Box. Über Twitter klagte der Inder seinen Frust darüber, dass die Mechaniker trotz 40 Stunden Arbeit das Auto nicht fertig bekamen. Probleme mit Kupplung und Getriebe verhinderten das Debüt.
 
Aber auch Senna ist sich darüber bewusst, dass noch jede Menge Arbeit auf das Team wartet. Trotzdem sieht er die Situation positiv. "Drei Runden heute morgen und 17 am Nachmittag ist ein toller Start", meint er. "Natürlich konnten wir das Auto nicht am Limit testen." Auch Teamchef Colin Kolles weiß, dass nicht alles auf Anhieb funktionieren kann. "Der Fokus lag heute darauf, dass wir einsatzfähig sind und alles läuft. Wir gehen die Dinge Schritt für Schritt an und bauen unsere Konkurrenzfähigkeit während des Wochenendes und der Saison aus."

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