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Formel 1 Budgets & Personal

Welches Team hat wie viel Geld?

McLaren - Formel 1 - 2013 Foto: McLaren 23 Bilder

Die Formel 1 steckt in der Krise. Doch von Sparen will keiner etwas wissen. Wir verraten Ihnen, wie hoch die Budgets sind, die den 11 Teams jedes Jahr zur Verfügung stehen, und wie viele Mitarbeiter in den Fabriken beschäftigt sind.

18.07.2013 Tobias Grüner

Wie viel kostet es, zwei Formel 1-Autos bei 19 Rennen an den Start zu bringen? Zu dieser Frage gibt es an den beiden Enden des Fahrerlagers unterschiedliche Antworten. Die Ausgaben-Schere geht weit auseinander. Die zur Verfügung stehenden Budgets reichen von 72 Millionen bis 230 Millionen Euro.

Red Bull ist der Krösus der Formel 1. Dabei muss Dietrich Mateschitz kaum noch eigenes Geld in sein Marketing-Spielzeug stecken. Insgesamt 35 Partner und Sponsoren bringen ordentlich Geld in die Teamkasse. Der Rest kommt aus den Prämientöpfen von Bernie Ecclestone. Kein Wunder, dass das Weltmeisterteam von einer Budget-Obergrenze nichts wissen will.

70 Millionen Euro Mindest-Budget

Im hinteren Teil der Startaufstellung sieht das ganz anders aus. Hier kämpft die halbe Formel 1 ums Überleben. Wirtschafstkrise, Sponsorenflaute und steigende Kosten machen den kleinen Teams zu schaffen. Die Zahlen zu den Ausgaben und den Personalstärken der elf Rennställe macht die verrückte Situation erst deutlich.

Ingenieur-Urgestein Pat Symonds, der gerade erst von Marussia zu Williams gewechselt ist, rechnet vor: "Man benötigt während einer Saison im Schnitt ca. 1,4 Millionen Euro pro Woche, um zwei Autos zu den 19 Grands Prix zu schicken." Die Fixkosten von ca. 70 Millionen Euro im Jahr sind somit für alle gleich. Doch während Marussia damit nur noch gut 2 Millionen für die Weiterentwicklung der Autos bleiben, hat Red Bull noch 160 Millionen übrig.

Wahnsinn Formel 1-Entwicklung

Die Ingenieure haben keine Probleme, dieses Geld auch auszugeben. Den Designern stehen Super-Computer in NASA-Dimensionen zur Verfügung. Prüfstände, Simulatoren, Hightech-Materialien - Formel 1-Entwicklung ist eine kostspielige Angelegenheit.

Ein einziger Windkanal reicht vielen Top-Teams schon längst nicht mehr. Ferrari mietet sich zum Beispiel regelmäßig bei Sauber in Hinwil und bei Toyota in Köln ein. Da in der ehemaligen F1-Fabrik der Japaner gleich zwei Hochleistungs-Tunnel zur Verfügung stehen, schaut auch McLaren häufig vorbei.

Die Formel 1 ist - vor allem in England - mittlerweile zu einem großen Wirtschaftsfaktor geworden. Insgesamt stehen knapp 5.000 Angestellte auf den Lohnlisten der elf Teams. Welcher Rennstall wie viel Personal hat und wie hoch die einzelnen Budgets sind, verraten wir Ihnen in unserer Bildergalerie.

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