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Formel 1-Countdown - Ferrari

Auf der Suche nach dem Wendepunkt

Felipe Massa Foto: Ferrari 32 Bilder

Bei Ferrari muss sich 2010 etwas Grundlegendes ändern. Platz vier in der Konstrukteurswertung ist für die Italiener nicht akzeptabel und darf sich nicht wiederholen. Nach den Tests sieht es positiv für Ferrari aus, doch wie konkurrenzfähig ist die Scuderia wirklich?

11.03.2010

Der Druck ist groß. Nach einem Jahr der Pleite nahm Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo seine Mitstreiter in die Pflicht. Rennleiter Stefano Domenicali steht unter Druck: "Die Saison ist wichtig für uns. Sie muss ein Wendepunkt werden."

Fernando Alonso war nicht billig

Dafür hat Ferrari ein Vermögen in den neuen Hoffnungsträger Fernando Alonso investiert. "Er ist schon unter den großen Champions der Formel 1. Es ist der richtige Moment für ihn und für uns", meint Domenicali. Auch die Sorge, Felipe Massa könnte nach seinem Unfall in Ungarn nicht mehr der Alte sein, ist Ferrari los. Der Brasilianer gibt Gas wie eh und je. Die Fahrerpaarung ist allerdings brisant, will Massa doch endlich zeigen, was in ihm steckt und hat nun einen Star wie Alonso vor der Nase.
 
Der Ehrgeiz der beiden Piloten in allen Ehren, aber der entscheidende Faktor wird der neue Ferrari F10 sein. Bereits im Frühling des Vorjahres begann die Entwicklung der neuen Roten Göttin, schon im Sommer verschob man die Ressourcen komplett auf das neue Modell. Das Ergebnis ist eine Kreuzung aus Red Bull und Vorjahresauto mit einem Dreifachdiffusor. Die Nase ist breiter und höher angebracht. Auf Höhe der Vorderachse befinden sich zwei Höcker, um das Chassis an den Umlenkhebeln zu verstärken. Weil die Radkappen 2010 nicht mehr erlaubt sind, entwickelte Ferrari außerdem neue Felgen.

Ferrari sammelte die meisten Testkilometer
 
Bei den Testfahrten hinterließ Ferrari einen starken Eindruck. Man spulte mit 7.320 Kilometern an 15 Testtagen die größte Distanz ab. Im Schnitt sind das 488 Kilometer pro Tag. Vor allem auf den Longruns waren die Italiener sehr schnell und konstant unterwegs. Außerdem scheint die Belastung der Reifen beim Ferrari nicht so stark wie bei der Konkurrenz auszufallen. Zwar brachte Ferrari nicht viele Neuerungen nach Barcelona, aber der Rückstand auf die Bestzeit von Lewis Hamilton betrug nur 67 Tausendstelsekunden.
 
Klingt alles sehr positiv, doch Felipe Massa hat noch seine Zweifel. "Ich stimme nicht mit all denen überein, die behaupten, dass wir die Stärksten sind", warnt Massa. "Ich denke wir sind vorne mit dabei, zusammen mit anderen Teams. Ich kann nicht sagen, dass wir in Bahrain einen Sieg holen werden, aber ich weiß, dass wir darum kämpfen werden."
 
Prognose: Wer in Bahrain gewinnen will, der muss zuallererst Ferrari schlagen. Daran besteht kein Zweifel. Aus den Fehlern der Saison 2009 hat man gelernt. Die Testergebnisse sprechen dafür, dass Maranello seine Hausaufgaben gemacht hat. Spannend wird sein, ob Massa als langjähriges Ferrari-Familienmitglied oder der neue Star-Pilot Fernando Alonso die Nase vorn haben wird.

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