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Formel 1: Deutsche F1-Piloten in der Türkei

Keine Jubelschreie bei den Deutschen

Formel 1 GP Türkei 2010 Highlights Foto: xpb 29 Bilder

So richtig von den Socken war keiner der deutschen Piloten nach dem Grand Prix der Türkei. Sebastian Vettel reiste nach der Kollision mit Webber sofort ab, Nico Hülkenberg war sichtlich angefressen und bei Adrian Sutil klemmte eine Radmutter.

30.05.2010 Bianca Leppert

Sebastian Vettel:

Die Speerspitze von Team Deutschland, Sebastian Vettel, reiste nach dem Rennen sofort ab. Nach der Kollision mit Teamkollege Mark Webber, bei der Red Bull sich den sicher geglaubten Doppelsieg zunichte machte, schob der Heppenheimer Frust. "Das ist etwas das passiert, niemand braucht es, aber man kann jetzt nicht viel machen", meinte Vettel.
 
Während des Rennens waren Vettel und Webber ungefähr auf einem Level. Dann war Vettel aber in Runde 37, 38 und 39 schneller und setzte schließlich in Runde 40 zum Überholen an. "Ich habe aufgeholt und dachte, ich kann ihn auf der Geraden schnappen", meint der 22-Jährige. "Ich war auf der Innenseite. Ich war vorne und habe den Bremspunkt fokussiert und dann haben wir uns berührt. Marks Auto hat mein rechtes Hinterrad getroffen und ich bin ausgefallen - es gibt dazu nicht viel mehr zu sagen."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg führte im Rennen ein Schattendasein hinter Michael Schumacher. Der 24-Jährige war seinem Teamkollegen dicht auf den Fersen, konnte aber nie attackieren. Er beendete das Rennen schließlich auf Platz fünf. "Der fünfte Platz heute ist für mich in Ordnung", bewertet Rosberg seine Leistung. "Ich war über weite Strecken etwas schneller als Michael, aber zum Überholen reichte es nicht. Zudem musste ich aufpassen, da Robert Kubica hinter mir hartnäckig attackierte."

Als gegen Rennmitte Regen vorhergesagt wurde, taktierte Rosberg. "Ich habe extra langsam gemacht , um Abstand zu Michael zu lassen, damit ich bei einem Pitstop wegen des Regens keine Position verliere." Zum Regenschauer kam es dann allerdings nicht und Rosberg fuhr mit nur einer halben Sekunde Rückstand auf Schumacher über die Ziellinie.

Adrian Sutil:

Irgendwie lief es das ganze Wochenende nicht ganz rund bei Adrian Sutil. Mit dem F-Schacht wurde er nicht so recht warm, im dritten Training am Samstag kam er wegen eines technischen Defekts kaum zum fahren. Und im Rennen schlich sich dann erneut der Fehlerteufel ein.

"Ich habe beim Boxenstopp drei Sekunden und damit drei Positionen verloren, weil am rechten Vorderrad die Radmutter geklemmt hat", erklärt Sutil. "Das hat mich natürlich geärgert, denn man kämpft im Rennen und dann passiert so etwas." Insgesamt ist Sutil unter diesen Umständen aber mit Platz neun zufrieden. "Am Ende konnte ich sogar noch Kamui Kobayashi überholen." Danach wurde der Force India-Pilot allerdings wieder zum Anhalten gezwungen - in der Auslaufrunde. "Das Auto ist einfach ausgegangen, wir wissen aber noch nicht woran das lag."

Nico Hülkenberg:

Dem Williams-Pilot war schon anzusehen, dass er nicht gerade glücklich über den 17. Platz ist. Und genauso frustrierend wie das Rennen endete, begann es auch. In Runde eins gehörte Hülkenberg zu den ersten Besuchern der Box. "Ich hatte Kontakt bin Buemi und mir dabei links vorne einen Plattfuß geholt", sagt "Hülk". "Wir sind zusammen in die Kurve gefahren und ich bin gerutscht. Es war ein normaler Rennunfall."

Danach ging es für den Formel 1-Rookie aber nicht besser weiter. "Wir waren mit den weichen Reifen sehr langsam", stöhnt er. "Wir hatten sie auch sehr lange drauf, weil wir noch auf Regen gehofft haben." Erst in Runde 37 kam der Williams-Pilot zum Reifenwechsel. "Danach bin ich im Verkehr stecken geblieben." Zu guter Letzt überholte ihn auch noch sein Teamkollege Rubens Barrichello. "Ich bin frustriert", sagte Hülkenberg. "Es ist jetzt das siebte Rennen und ständig ist irgendwas."

Timo Glock:

Timo Glock schlug sich von Beginn des Rennens bis in Runde 18 mit HRT-Pilot Bruno Senna herum. "Ich hatte Probleme am Start und kam nicht an Senna vorbei", resümiert Glock. "Die HRT waren auf der Geraden sehr schnell, da habe ich keine Chance gehabt."

Nach dem Überholmanöver ging es aber voran. "Ich konnte einen guten Speed gehen", meint Glock. "Und das Wichtigste ist, dass wir angekommen sind." Das war allerdings nicht selbstverständlich. Zum Schluss quälte sich der Virgin-Pilot noch mit Hydraulikproblemen herum und konnte nur noch im fünften Gang fahren. Trotzdem schleppte er sich noch auf Platz 18 ins Ziel.

Michael Schumacher:

Was Michael Schumacher im Rennen erlebt hat, lesen Sie hier:

>> Schumi auf Platz vier zementiert

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