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Formel 1 Einsteiger 2010

Auch Brabham und March auf der Liste

GP Spanien 2009 Foto: dpa 32 Bilder

In den letzten Tagen wurden immer mehr Anmeldungen für die kommende Formel 1-Saison öffentlich gemacht. Die lange Liste der bekannten Bewerber ist mittlerweile im zweistelligen Bereich. Auch berühmte Namen der F1-Historie befinden sich darunter.

04.06.2009 Tobias Grüner

Der Antrag auf die Teilnahme an der kommenden Formel 1-Saison ist schnell abgegeben: Kurz das Formular auf der offiziellen FIA-Webseite herunterladen und ausgefüllt an den Weltverband zurückschicken. Fertig! Das Risiko für Neulinge ist dabei äußerst gering. Erst am 1. November will die FIA eine Nenngebühr von 309.000 Euro einfordern. Formel 1-Bewerber kann sich somit eigentlich fast jedermann nennen.

Nach dem Ende der Nennungsfrist (29.5.) ist die FIA nun dabei, alle Anträge auf Substanz zu prüfen. Am 12. Juni wird Präsident Max Mosley schließlich die offiziellen Teilnehmer bekannt geben. Nur wer dann auf der Liste steht, ist auch wirklich in der kommenden Saison dabei. Da die alten Teams Vorrang haben und es nur 13 Plätze in der Formel 1 gibt, wären theoretisch nur noch drei Boxen für Neueinsteiger frei. Sollte der ein oder andere Hersteller nach der Saison aber absteigen, könnte sich diese Zahl allerdings noch erhöhen. Klar ist nur, dass nicht alle Bewerber dabei sein können.
 
Mit dem aktuellen Streit zwischen FIA und der Teamvereinigung FOTA um das Reglement und die Budget-Grenzen zieht jede neue Anmeldung großes Medieninteresse nach sich. Viele Bewerber freuen sich über die Publicity und zelebrieren ihre Einschreibung medienwirksam. Die FIA gibt die offizielle Liste der Anmeldungen zwar nicht bekannt, wird sich allerdings freuen, dass der Druck auf die aktuellen Formel 1-Teams mit jedem Bewerber steigt. Da die Zahl mittlerweile im zweistelligen Bereich liegt, gibt es praktisch für jedes Team Ersatz.

March und Brabham ...

Wie zuletzt bekannt wurde, stehen auch zwei Teams mit großer Tradition auf der Liste: Die Namen March und Brabham streben auf die Formel 1-Bühne zurück. Mit den alten Teams haben die klangvollen Namen allerdings nicht mehr viel zu tun: Während sich March - mittlerweile im Besitz des Briten Andrew Fitton - nur wenig Hoffnung auf einen Einstieg macht, zeigt sich Brabham unter der Leitung des Deutschen Franz Hilmer selbstbewusst. Man habe umfangreiche Erfahrung im Rennsport und Investoren würden mit der Freigabe von Geldern nur auf die Bekanntgabe am 12. Juni warten, heißt es aus dem Team.

… Superfund, N-Technology, Lola, Prodrive, Litespeed...
 
Neben March und Brabham sind in den letzten Tagen noch weitere Nennungen öffentlich geworden. Das österreichische Finanzunternehmen Superfund will mit Teamchef Alexander Wurz ein eigenes F1-Team an den Start bringen. Auch der Rennstall N-Technology, der sich im Tourenwagensport einen Namen gemacht hat, will 2010 in die Formel 1. Wie schon länger bekannt ist, haben auch die britischen Rennställe Prodrive, Lola und Litespeed Bewerbungen laufen.

... Euskadi, Campos und USGPE
 
Auch das spanischer GP2-Team Epsilon Euskadi mit Chef Joan Villadelprat würde in der kommenden Saison gerne in der höchsten Formel-Liga mitspielen und macht sich dank technischer und finanzieller Ressourcen große Hoffnung auf eine Berücksichtigung. Neben Euskadi sprechen Experten momentan dem amerikanischen Bewerber USGPE und dem aktuellen GP2-Team Campos die besten Chancen auf einen der freien Plätze zu. Am Ende fällt allerdings Max Mosley die Entscheidung. Und der FIA-Präsident ist bekanntermaßen immer für eine Überraschung gut.

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