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Formel 1: Fernando Alonso

"Red Bull wird bis Ende der Saison stark sein"

Formel 1 GP China 2010 Qualifying Foto: xpb.cc 51 Bilder

Fernando Alonso liegt nach vier Rennen mit 49 Punkten auf Platz drei der WM-Tabelle. Trotz einiger Pannen ist der Spanier überzeugt, dass er mit dem Ferrari F10 um den Titel kämpfen kann. Gleichzeitig lobt er aber auch WM-Spitzenreiter McLaren-Mercedes.

26.04.2010 Bianca Leppert

Die Saison begann verheißungsvoll für Fernando Alonso. Erstes Rennen für Ferrari, erster Sieg. Auch Kimi Räikkönen startete 2007 mit einem Erfolg in seine Ferrari-Karriere. Auch er hatte in den ersten vier Rennen einen technisch bedingten Ausfall. In Barcelona blieb Räikkönen mit einem Lichtmaschinendefekt liegen. Der Finne rangierte nach dem ersten Viertel der Saison auf Platz vier. Und wurde am Ende der Saison trotzdem Weltmeister.

Vertrauen in den Ferrari F10

Alonso belegt nach seinem Sieg in Bahrain und zwei vierten Plätzen in Australien und China mit 49 Punkten den dritten Platz des Gesamtklassements. Auf Spitzenreiter Jenson Button fehlen elf Zähler. Also kein Beinbruch, bei einem Punktesystem, das 25 Zähler für den Sieger vergibt. Prinzipiell ist Alonso zufrieden: "Wir waren auf allen Strecken wettbewerbsfähig. Das zeigt, dass wir ein Auto haben, mit dem wir um die Weltmeisterschaft kämpfen können."
 
Die größte Gefahr lauert nach Ansicht des Weltmeisters von 2005 und 2006 von Red Bull. Daran wird sich auch beim GP Spanien nichts ändern, auch wenn dort alle Teams mehr oder weniger umfangreiche Ausbaustufen an den Start bringen. "Ich erwarte keine großen Verschiebungen im Feld", winkt Alonso ab. "Der eine wird sich um drei Zehntel verbessern, der andere um vier." Für den Spanier steht die grobe Hackordnung also fest: "Red Bull wird bis zum Ende der Saison stark sein." Um gegen Sebastian Vettel und Mark Webber zu bestehen, fordert Alonso: "Wir müssen in der Qualifikation besser werden."

McLaren verdient vorne
 
Die Überraschung der Saison ist McLaren-Mercedes. Auch für den neuen Ferrari-Star. "McLaren verdient es, vorne zu stehen. Sie haben vielleicht nicht das beste Auto, aber sie haben zu jeder Gelegenheit das meiste daraus gemacht." Auf Ferrari gemünzt wünscht er sich: "Unsere Punkteausbeute muss besser werden." Dass es nicht so ist, liegt auch an diversen technischen Gebrechen des Ferrari F10. In Malaysia kämpfte Alonso mit einem defekten Getriebe mit dem Rücken zur Wand, bevor ihm ein Motorschaden auch noch die letzten zwei WM-Punkte raubte. In China ging im Freitagstraining der zweite Motor ein.
 
Für Alonso heißt das nun: Er muss den Motor, der ihn in Bahrain zum Sieg und in China auf Platz vier beförderte, so lange wie möglich bei den Freitagstrainings einsetzen. Um im Plan zu bleiben, sollte das Triebwerk wenigstens auch noch ein Rennen überstehen. Ansonsten müssten die restlichen acht Aggregate mindestens drei Rennen absolvieren. Da wünscht man sich wenigstens für das Finale einen Motor mit möglichst geringer Kilometerleistung. Der 22fache GP-Sieger spielt die Motorenknappheit herunter: "Wir sind bei den Wintertests oft Motoren mit hohen Laufleistungen gefahren. Der Leistungsverlust war kaum spürbar. Das gleiche sagen unsere Prüfstandsergebnisse."

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