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Mexiko im Formel 1-Fieber

Sauber-Sponsor sorgt für Euphorie

Sergio Perez Foto: xpb 47 Bilder

Der Einstieg von Sergio Pérez und Großsponsor Telmex beim Schweizer Rennstall Sauber hat in Mexiko eine große Formel 1-Euphorie ausgelöst. Nach knapp 30 Jahren kommt Mexiko in der Saison 2011 wieder auf die Formel 1-Landkarte.

06.10.2010

Ein halbes Jahr vor der Saison 2011 ist Mexiko bereits komplett im Formel 1-Fieber. Dabei lasten die ganzen Hoffnungen eines Landes auf dem kleinen Schweizer Sauber-Rennstall. Mit dem Neuzugang Sergio Pérez und Großsponsor Telmex (Kommunikation) soll Mexiko künftig wieder ganz vorne in der Königsklasse mitmischen.

Hinter dem neuen Sponsor des Sauber-Teams steht in Direktor Carlos Slim Domit der Sohn von Carlos Slim Helu, einem der reichsten Männer der Welt. Slim junior hat anscheinend viel vor mit dem Schweizer Team, das anstelle des Mönchengladbacher Routiniers Nick Heidfeld für die kommende Saison auf den Mexikaner Sergio Pérez als zweiten Fahrer setzt.

Telmex als Partner von Sauber

"Das ist eine kommerzielle Allianz", sagte Slim Domit nach Berichten der mexikanischen Presse vom Dienstag. "Das Team gehört Peter Sauber. Wir sind nur ein Verbündeter, aber die Struktur und das Team und die Entscheidungen ist deren Angelegenheit", beteuerte der Telmex-Chef.

Er widersprach zugleich den hartnäckigen Spekulationen, der Fahrervertrag für Pérez sei Bedingung für seinen Einstieg gewesen. Sauber habe den Kontrakt mit Pérez unterzeichnet, bevor die Zusammenarbeit mit Telmex zustande gekommen sei, betonte Slim Domit. Bereits vor zwei Wochen hatte Sauber allerdings in Esteban Gutiérrez einen weiteren Mexikaner als Testfahrer verpflichtet.

Mexiko wieder auf der Formel 1-Landkarte

Vor fast 30 Jahren hatte Héctor Alonso Rebaque als bislang letzter Mexikaner an einem Rennen der Königsklasse teilgenommen - am 19. Oktober 1981 für Brabham in Las Vegas. Pérez wird erst der fünfte Mexikaner sein, der in der Formel 1 startet.

Die Tatsache, dass nun wieder ein Mexikaner sein Glück in der Formel 1 sucht, ist für viele Mexikaner ein Zeichen, dass Mexiko künftig eine größere Rolle im Autorennsport spielen wird. Der bekannte Motorsport-Experte Rodolfo Sánchez hält nun auch wieder Formel-1-Gastspiele in Mexiko für möglich. In den vergangenen Jahren waren Versuche, eine Rennbahn im noblen Karibik-Badeort Cancún zu bauen, gescheitert.

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