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Formel 1-Finale kurios

Was in Abu Dhabi alles passieren kann

Webber, Alonso und Vettel Foto: xpb 25 Bilder

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn man sich vorstellt was im spannendsten Formel 1-Finale aller Zeiten alles passieren könnte. Auch der eigentlich chancenlose Lewis Hamilton könnte beim GP Abu Dhabi noch zum Titel-Schuss kommen.

12.11.2010 Michael Schmidt

Die Frage in Abu Dhabi ist einfach: Wer wird Weltmeister? Die Zocker können auf vier Namen setzen. Das meiste Geld gäbe es für Außenseiter-Tipp Lewis Hamilton, der 24 Punkte Rückstand auf Fernando Alonso hat. Alle Möglichkeiten durchzuspielen, die am Sonntag (14.11.) eintreten können, wäre uferlos. Macht auch keinen Spaß. Wir haben für Sie die verrücktesten Szenarien herausgesucht, die am Montag danach für heiße Diskussionen sorgen könnte.

Drei Fahrer punktgleich, Version 1

Sebastian Vettel gewinnt, Mark Webber wird Zweiter, Fernando Alonso Fünfter. Und schon haben alle drei Fahrer 256 WM-Punkte. Wer wird Champion? Vettel, weil er dann gegenüber Webber einen Sieg mehr hätte und im Vergleich zu Alonso einen vierten Platz. Kein Witz! Vettel und Alonso hätten bei dieser Konstellation gleich viele Siege, zweite und dritte Plätze. Den Vergleich bei Rang vier gewinnt Vettel mit 3:2. Da kann er sich bei der tollen Strategie von Monza bedanken, die ihn mit einem Reifenwechsel vor der letzten Runde noch auf Platz vier nach vorne brachte. Oder bei Nico Rosberg, der durch einen Verbremser in der Schikane die entscheidenden Sekunden verloren hat.

Drei Fahrer punktgleich, Version 2

Sebastian Vettel wird Dritter, Mark Webber Sechster und Fernando Alonso geht leer aus. Dann stehen die drei Kandidaten bei 246 Punkten. Doch diesmal ist Alonso und nicht Vettel Weltmeister. Wegen der höheren Anzahl der Siege im Vergleich zu Vettel und Webber.

Die Top 3 crashen

Für Lewis Hamilton gibt es eigentlich nur eine Chance. Die drei vor ihm kriegen sich in die Haare und fahren sich vor lauter Rechnerei im Cockpit in die Kisten. Dann muss Hamilton aber immer noch gewinnen, um die nötigen 25 Punkte auf Alonso gutzumachen. Nur ein Zähler würde Alonso im Vergleich zu dem McLaren-Piloten schon reichen. Weil er dann mehr Siege (5:4) hätte.

Vettels Alptraum

Sebastian Vettel führt vor Mark Webber. Fernando Alonso ist mit Respektabstand Dritter. Vettel lässt Webber in der letzten Kurve der letzten Runde vorbei. Dann geht Alonso der Sprit aus, oder sein Motor platzt. Oder er ist zu dem Zeitpunkt Vierter und wird noch von Lewis Hamilton überholt. Dann wäre Webber Weltmeister, und Vettel hätte durch die gute Tat seinen eigenen Titel verspielt.

Hilfe für den Falschen

Nehmen wir an Vettel, Webber und Alonso liegen im Pulk hintereinander. Vettel lässt Webber in der letzten Kurve der letzten Runde passieren, doch Alonso klemmt sich mit seinem berühmten Killerinstinkt dahinter und nutzt die Gunst der Stunde. Dann gewinnt zwar Webber, aber Alonso hat seinen zweiten Platz, der ihm zum Titel reicht.

Webber hilft Vettel

Auch die Variante gibt es. Wenn auch unfreiwillig. Vettel führt, dahinter hängen Alonso und Webber im Pulk. Webber weiß, dass er auf jeden Fall vor Alonso ankommen muss, um überhaupt vom Titel träumen zu dürfen. Bei einem Verzweiflungsangriff auf den Ferrari, räumt er den WM-Spitzenreiter von der Bahn und von Platz zwei, der Alonso automatisch zum Weltmeister machen würde. Vettel grinst sich unter dem Helm einen ab. Selbst wenn Webber weiterfahren könnte und auf Platz zwei ins Ziel führe, wäre der Deutsche Champion. Wegen der höheren Anzahl an Siegen (5:4).

Eine Nullrunde für Alonso

Alle vier WM-Kandidaten fallen aus und schauen einem anderen beim Gewinnen zu. Fernando Alonso könnte sich gelassen vor den Fernseher setzen. Der Spanier wäre dann mit acht Punkten Vorsprung auf Webber zum dritten Mal Weltmeister.

Felipe Massas Horrorvision

Folgendes Denkmodell: Alonso fällt durch einen schlechten Boxenstopp weit ins Feld zurück, kämpft sich aber wieder an die Top Ten heran. Die Red Bull haben aufgrund ihrer Platzierung im Rennen gerade soviel Vorsprung auf Alonso, dass diesem noch ein entscheidender Punkt fehlt. Teamkollege Felipe Massa liegt auf einem Punkteplatz, weit vor seinem Teamkollegen. Mit vielen Autos als Puffer dazwischen. Kurz vor Schluss sieht es so aus, dass Alonso noch einen Platz aufrücken muss, um Weltmeister zu werden. Was macht Massa? Sich zurückfallen und einen nach dem anderen überholen lassen oder gleich stehenbleiben? Mal gespannt, was Ferrari dann am Funk spricht: "Sorry Felipe, aber du hast gerade einen Motorschaden."

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