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Formel 1: GP Bahrain - Ergebnis Qualifying

Vettel rast auf Pole - Schumi Siebter

GP Bahrain 2010 Foto: xpb 63 Bilder

Sebastian Vettel heißt der strahlende Sieger des Qualifyings von Bahrain. Der Red Bull-Pilot sicherte sich am Samstag (13.3.) vor den beiden Ferrari-Piloten Felipe Massa und Fernando Alonso seine sechste Pole Position. Michael Schumacher landete nur auf Rang sieben.

13.03.2010 Tobias Grüner

Die Karten liegen endlich auf dem Tisch. Beim mit viel Spannung erwarteten Qualifying von Bahrain konnte Sebastian Vettel die ersten Pole Position des Jahres erringen. Bei 34°C Außentemperatur bewies der junge Deutsche einen kühlen Kopf und verwies die beiden Ferrari von Felipe Massa und Fernando Alonso auf die weiteren Plätze.

"Das ist ein hervorragendes Ergebnis. Damit hätte gestern wohl noch keiner gerechnet", freute sich Vettel anschließend. "Gestern hat es noch nicht gepasst, da hatte ich einen ziemlichen Hals. Heute bin ich aber mit einem besseren Fuß aufgestanden. Das Auto lief gleich besser. Es ist fantastisch, dass wir auf Pole stehen. Da wollen wir auch am Ende des Rennens landen. Punkte gibt es leider noch keine heute."

Schumacher langsamer als Rosberg

Hinter dem Spitzentrio fuhr Lewis Hamilton auf Rang vier. Der erste Werks-Mercedes folgt erst dahinter auf Platz fünf. Allerdings steht nicht Michael Schumacher in der dritten Startreihe sondern sein junger Teamkollege Nico Rosberg. Schumi muss bei seinem Comeback mit Platz sieben hinter Mark Webber Vorlieb nehmen. "Rosberg war über das ganze Wochenende speziell über eine Runde etwas schneller, daran muss ich arbeiten", gestand der Rekordchampion anschließend. "Wir sind jetzt zum ersten mal unter Wettkampfbedingungen gefahren, das hat sich schon etwas anders angefühlt, als bei den Wintertests."

Auch Rosberg war nicht so richtig glücklich mit Platz fünf: "Ich bin nicht ganz zufrieden. Ich habe heute morgen auf Pole gehofft", gab Rosberg etwas enttäuscht zu Protokoll. "Es ist aber trotzdem eine ganz gute Position für morgen. Mit einem guten Start wäre ich Vierter, aber gegen die Ferrari und gegen Vettel wird es schwierig."

Hülkenberg und Sutil im Mittelfeld

Am Sonntag teilt sich der Rückkehrer die vierte Startreihe mit dem amtierenden Weltmeister Jenson Button. Der Engländer ist auf Platz acht der schlechteste Pilot der vier Top-Teams. Aufgefüllt werden die Top Ten von Robert Kubica im Renault und Adrian Sutil. Der Force India-Pilot bestätigte seine guten Trainingseindrücke und startet am Sonntag von einem Punkteplatz.

"Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Selbst heute morgen wusste man noch nicht, wo man steht", sagte Sutil anschließend. Als einziger Pilot aus den Top Ten fuhr der Gräfelfinger seine schnellste Runde mit den harten Reifen. "Das mit den harten Reifen war unsere Strategie von Anfang an. Ich hab nicht so viel Vertrauen in die weichen Reifen. Gestern hat der weiche Reifen maximal zehn Runden gehalten."

Einziger deutscher Pilot, der im zweiten Segment die Segel streichen musste, war Nico Hülkenberg. Der Williams-Rookie startet am Sonntag auf Rang 13 und damit zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Rubens Barrichello. "Der Ärger überwiegt", klagte der Deutsche anschließend. "Das Ziel war unter die Top Ten zu kommen. Ich habe ein wenig verschenkt mit dem Fehler in der letzten Kurve. Wir hatten heute Probleme den nötigen Grip zu finden."

Glock schnellster Neuling
 
Am Ende des Feldes tummeln sich wie erwartet die drei neuen Teams. Nach zahlreichen Problemen in den Trainings konnte Timo Glock immerhin die schnellste Runde aller Neulinge drehen. Der Odenwälder blieb dabei gut fünf Sekunden hinter der Spitze zurück. "Man darf nicht von Enttäuschung sprechen", erklärte Glock anschließend. "Ich bin froh, dass wir das beste der neuen Teams sind."

Da in der ersten Runde gleich sieben Fahrer auf einen Schlag ausscheiden müssen, erwischte es zwangsläufig auch einen Piloten der arrivierten Teams. Das Los fiel auf Jaime Alguersuari, der das rettende Ufer um eine halbe Sekunde verpasste. Auch für die beiden hoch gehandelten Sauber-Autos war früher als erhofft Schluss.

Chandhok fährt erste Runden in der Formel 1

Ganz hinten in der Startaufstellung stehen die beiden Autos von HRT. Bruno Senna, der Neffe des verunglückten Ayrton Senna, blieb in der ersten Runde acht Sekunden hinter der Bestzeit zurück. Für seinen Teamkollegen Karun Chandhok war es überhaupt schon ein Erfolg, die Box zu verlassen. Das Auto des Inders war erst kurz vor dem Qualifying fertig geworden. Bei seinen ersten Formel 1-Kilometern war Chandhook nur 1,7 Sekunden hinter Senna.

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