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GP Deutschland (Training 2)

Maldonado Schnellster, Schumi crasht

Motor Racing - Formula One World Championship - German Grand Prix - Practice Day - Hockenheim, Germany Foto: xpb.cc 68 Bilder

Williams-Pilot Pastor Maldonado entschied das zweite Kräftemesssen am Nachmittag für sich. Zweiter wurde Nico Rosberg vor Sebastian Vettel. Michael Schumacher hatte einen heftigen Abflug.

20.07.2012 Bianca Leppert

Es regnet weiter. Und die Formel 1 versucht sich freizuschwimmen. Auch am Nachmittag regnete es in Hockenheim immer wieder. Mal heftiger, mal weniger stark. Die Teams probierten mit Intermediates als auch Regenreifen herum. Slicks kamen nicht zum Einsatz, denn just als die Strecke abtrocknete, setzte ein neuer Schauer ein.

Zeiten nicht aussagekräftig

Ein ähnliches Durcheinander herrschte deshalb auch in der Zeitenliste. Am Ende war es Pastor Maldonado, der sich die beste Zeit notieren lassen durfte. Der Williams-Pilot holte mit 1.27,476 Minuten allerdings nicht die Tagesbestzeit. Die ging bei trockenen Verhältnissen am Vormittag an Jenson Button. Die Fans mussten zar ihre Regenschirme auspacken, bekamen dafür jedoch jede Menge Drifts serviert.

Im deutschen Lager war Freud und Leid angesagt. Während Nico Rosberg und Sebastian Vettel sich zumindest auf dem Papier über Platz zwei und drei freuen durften, rodelte Michael Schumacher spektakulär von der Strecke. Nur wenige Minuten vor Schluss verlor der Mercedes-Pilot bei der Einfahrt ins Motodrom die Kontrolle über sein Auto und krachte zunächst mit der Front und anschließend mit dem Heck in die Reifenstapel. Das Auto sah danach stark beschädigt aus, Schumi konnte jedoch unverletzt aussteigen. Das Training wurde daraufhin abgebrochen. Es waren aber ohnehin nur noch wenige Minuten zu fahren. Nach dem Training wurde außerdem bekannt, dass Nico Rosberg wegen eines Getriebewechsels fünf Plätze weiter hinten starten muss.

Marussia auf 14 und 15

Sergio Perez war wie am Vormittag wieder in guter Form und wurde Vierter vor Romain Grosjean im Lotus und Nico Hülkenberg im Force India. Für eine kleine Überraschung sorgte Daniel Ricciardo im Toro Rosso, der Siebter wurde. Aber auch er machte wie Schumacher einen Ausflug in der Sachs-Kurve ins Kiesbett und musste vom Traktor abgeschleppt werden. Teamchef Franz Tost hofft trotzdem weiter auf Regen: " Da sehen wir konkurrenzfähig aus." Jenson Button konnte das Tempo nicht mitgehen und reihte sich auf dem achten Rang ein. Mark Webber platzierte sich auf Position neun vor Kimi Räikkönen.

Dahinter präsentierte sich eine verkehrte Welt. Während sich Charles Pic und Timo Glock mit Marussia über die Plätze 14 und 15 freuen durften, strauchelten einige der Top-Favoriten wie Lewis Hamilton und Fernando Alonso. Der McLaren-Pilot wurde 19., Alonso belegte Rang 20.

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