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Formel 1 GP Deutschland 2012 (Training 3)

Fernando Alonso Schnellster im Trockenen

Motor Racing - Formula One World Championship - German Grand Prix - Qualifying Day - Hockenheim, Germany Foto: xpb.cc 68 Bilder

Fernando Alonso war am Samstagvormittag der Mann, den es auf trockener Strecke zu schlagen galt. Der Ferrari-Pilot verwies Lewis Hamilton und Sergio Perez auf die Plätze. Kurz vor Ende des Trainings regnete es erneut.

21.07.2012 Bianca Leppert

Meteorologen sind wohl derzeit die begehrtesten Männer im Fahrerlager. Am Samstagvormittag war es in Hockenheim die meiste Zeit trocken. Doch fünf Minuten vor Trainingsende überschwemmte ein heftiger Regenschauer wieder einmal den Kurs. Weil alle die trockenen Bedingungen zu Beginn des Trainings nutzen wollten, geriet es zur Rush-Hour. Zum ersten Mal an diesem Wochenende konnten die Teams ihre Updates testen und ein Setup auf trockener Strecke herausfahren. Zu einem Schluss-Spurt kam es aufgrund des einsetzenden Regens aber nicht mehr.

Wie stark ist McLaren?

So ging Fernando Alonso als Klassenbester aus dem Training hervor. Der Ferrari-Pilot umrundete den Hockenheimring in 1:16,014 Minuten. Alonso war wie die meisten Piloten sowohl auf den Medium-Reifen als auch auf der Soft-Variante unterwegs. Ziwschenzeitlich beklagte er sich allerdings über Untersteuern und ein nervöses Heck. Lewis Hamilton folgt ihm mit 0,077 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Sollte das im Qualifying so bleiben, hätte er eine gute Ausgangsbasis für seinen 100. Grand Prix in der Königsklasse. Wie stark McLaren mit den umfangreichen Updates wirklich ist, war aber schwierig zu erkennen. Denn Teamkollege Jenson Button dümpelte auf dem letzten Platz herum.


Bei Sauber scheint es gut zu laufen. Die Schweizer hatten einen Freitag ohne Probleme und testeten ebenfalls kleine Neuerungen am Auto im Heckbereich. Sergio Perez zeigte mit Platz drei, dass Sauber auch bei trockenen Bedingungen gut in Form ist. Auf dem vierten Rang landete Kimi Räikkönen im Lotus. Der Finne war am Freitag mit einer Art Doppel-DRS unterwegs, dass beim Rennen aber nicht zum Einsatz kommen soll.

Die beiden Red Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel waren im Parallelflug auf den Rängen fünf und sechs unterwegs. Auch Pastor Maldonado, der im Williams im zweiten Training Schnellster war, sicherte sich mit Platz sieben wieder einen Rang in den Top Ten. Felipe Massa fehlten auf dem achten Platz rund sieben Zehntelsekunden auf seinen Teamkollegen. Kamui Kobayashi unterstrich die gute Leistung von Sauber mit Position neun vor Bruno Senna im Williams auf Platz zehn.

Qualifying trocken?

Aus deutscher Sicht verlief das Training bedingt zufriedenstellend. Sebastian Vettel blieb der einzige Lokalmatador auf den ersten zehn Plätzen. Nico Hülkenberg kam nicht über Platz zwölf hinaus. Michael Schumacher und Nico Rosberg belegten die Ränge 15 und 17, waren vermutlich aber auch mit viel Benzin an Bord unterwegs. Noch immer bereiten die Reifen auf Longruns den Silberpfeilen sorgen. Timo Glock reihte sich auf dem 21. Platz vor seinem Teamkollegen Charles Pic ein, bei dem kurz vor Beginn des Trainings noch der Motor gewechselt werden musste.

Um 14 Uhr beginnt das Qualifying. Die Meteorologen prohpezeien immer wieder Regenschauer. Für Romain Grosjean, Mark Webber und Nico Rosberg wird das Zeittraining zum besonderen Kampf. Sie werden in der Startaufstellung aufgrund Getriebewechsel ohnehin um fünf Plätze rückversetzt.

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