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Formel 1: Red Bull

"Rennen so langsam wie möglich gewinnen"

Christian Horner Foto: xpb.cc 54 Bilder

Nach dem Doppelsieg von Red Bull beim letzten Rennen in Malaysia hat Teamchef Christian Horner allen Grund optimistisch zu sein. Trotzdem schwebt nach wie vor der Geist des Defektteufels um das Team von Sebastian Vettel.

17.04.2010 Bianca Leppert

In Malaysia ist bei Red Bull der Knoten endlich geplatzt. Nach zwei blitzsauberen Vorstellungen von Sebastian Vettel in Bahrain und Australien wurde der Deutsche aber jeweils vom Defektteufel eingebremst. Einmal war es die Zündkerze, die Vettel den sicher geglaubten Sieg ruinierte, das andere Mal zerstörte eine lose Radmutter den Traum vom Triumph.

Technische Defekte immer noch ein Thema

Das Thema der technischen Gebrechen ist aber noch immer nicht vom Tisch. "Wir machen hier aber keine Panik", sagte Horner. "Wie wir gesehen haben, haben auch Ferrari und Mercedes ihre eigenen Probleme." Im ersten Freien Training beim Grand Prix von China zog Fernando Alonso mit einem erneuten Motorschaden die Aufmerksamkeit auf sich.
 
Eine mögliche Ursache für die vielen Motorprobleme sieht Horner im noch immer enorm hohen Konkurrenzdruck. Schließlich würden alle Teams weiter und weiter an die Grenzen gehen. Auch der Faktor Benzin und Schmierstoff könne eine Rolle spielen. Eine konkrete Ursache sei aber schwierig auszumachen.

Rennen so langsam wie möglich gewinnen
 
In Malaysia ging auch Red Bull auf Nummer sicher und nahm in den letzten 15 Runden des Rennens das Tempo raus. Trotzdem lieferten Vettel und Red Bull eine schnellste Sektorzeit nach der anderen ab. "Die Fahrer wissen eigentlich schon, dass es keine Punkte für die schnellste Runde gibt", sagte Horner mit einem Grinsen im Gesicht. "Man sollte die Rennen eigentlich so langsam wie möglich gewinnen."
 
Zu langsam zu sein, empfiehlt sich allerdings auch nicht. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Horner hat auch Mercedes GP noch auf dem Zettel. "Wenn sie in Barcelona eine halbe Sekunde aufholen, dann sind sie vorne dabei. Man sollte sie nicht unterschätzen."
 
Die eigenen Stärken sieht Horner vor allem in der Fahrerpaarung und der jetzigen Aufstellung des Teams. "Sebastian und Mark sind eine gute Kombination", lobt Horner. "Beide haben dieselben Möglichkeiten. Vom neuen Frontflügel haben wir zwei Exemplare eingeflogen. So haben beide Fahrer die gleiche Spezifikation." Webbers Vertrag läuft zum Ende des Jahres allerdings aus. "Es wäre logisch für ihn, weiter zu bleiben. Wenn er weiter so stark fährt, gibt es keinen Grund, Mark zu ersetzen", sagt der Engländer. Von Gerüchten um Felipe Massa oder Kimi Räikkönen als mögliche Nachfolger des Australiers will er nichts wissen. So ändern sich die Zeiten. Früher suchte Red Bull händeringend Topfahrer, jetzt rennen ihnen Topfahrer die Türe ein.

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