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Jerez Formel 1-Test (17.3.)

Vettel Schnellster - Fleißpokal für Schumi

Formel 1-Test Jerez (17.2.) Foto: xpb 40 Bilder

Am ersten Tag der dritten Formel 1-Testwoche konnte sich erstmals Red Bull-Pilot Sebastian Vettel an die Spitze des Zeitenklassements setzen. Allerdings mussten die Teams erneut mit widrigen Wetterbedingungen kämpfen. Debütant Lotus zeigte sich dabei unbeeindruckt.

17.02.2010 Tobias Grüner

Wie schon im Vorjahr ist Petrus scheinbar kein Formel 1-Fan. Nachdem schon in der Vorwoche in Jerez drei der vier Testtage mehr oder weniger ins Wasser fielen, öffnete der andalusische Himmel auch zum Auftakt der zweiten Woche seine Schleusen.

Lotus T127: Shakedown in Silverstone 49 Sek.

F1-Test erstmals mit elf Autos

Am Mittwoch (17.2.) konnten die Zuschauer zum ersten Mal in diesem Jahr elf verschiedene Autos auf der Strecke beobachten. Bereits kurz nach Testbeginn um 9.00 Uhr heulten in der Garage von Lotus der Cosworth-V8 auf. Gesteuert vom malaysischen Testpilot Fairuz Fauzy legte der neue T127 seine ersten Runden auf Regenreifen zurück.
 
Dabei zeigte sich die englisch-asiatische Konstruktion schon bei der ersten Ausfahrt von seiner besten Seite. Bis zum Mittag waren schnell 50 Runden zurück gelegt. Bis auf eine ausgefallene Servolenkung gab es keine größeren Probleme zu beklagen. Schon eine Stunde vor dem Testende war nach 76 Runden das Tagespensum erfüllt und bei Lotus ging die Garage wieder zu.

Lotus holt auf Virgin auf

Damit konnte der grün-gelb lackierte Bolide an nur einem Tag fast genauso viele Kilometer zurücklegen wie das Konkurrenzmodell von Virgin Racing. Timo Glock kam auch am fünften Tag nicht über zehn Runden hinaus, nachdem der Wagen an den vier Tagen der Vorwoche insgesamt nur 87 Runden absolvierte. Auf regennasser Piste drehte der Virgin-Renner selten mehr als eine Runde am Stück. Wie nicht anders zu erwarten blieben beide Teams mit weitem Abstand am Ende der Zeitentabelle.

Ganz vorne konnte erstmals Sebastian Vettel einen Testtag an der Spitze des Klassements beenden. Der Red Bull umrundete den Kurs 99 Mal ohne größere Pannen und ließ den McLaren von Lewis Hamilton in seiner schnellsten Runde gut vier Zehntel hinter sich. Auf Rang drei der relativ unbedeutenden Zeitentabelle folgte Ferrari-Pilot Felipe Massa. Die widrigen Wetterbedingungen sowie die großen Variablen bei der Spritmenge lassen das Klassement allerdings nur schwer interpretieren. In der Vorwoche waren alle Teams teils deutlich schneller unterwegs.

Schumacher problemlos über 111 Runden

Vor allem die vielen Wetterwechsel erschwerten die Arbeit für die Teams. Zwischendurch trocknete die Strecke kurz ab und erlaubte das Fahren mit Slicks, bevor auch schon der nächste Schauer über Jerez hereinbrach. Die Teams, die eigentlich konstante Verhältnisse brauchen, um verlässliche Daten zu sammeln, verlegten sich hauptsächlich auf Tests der Zuverlässigkeit.
 
Fleißigster Pilot war am Mittwoch ausgerechnet Michael Schumacher. Mit 111 Umläufen bewies der 41-Jährige einmal mehr, dass seine Fitness kein Problem ist. Der Rückstand von einer guten Sekunde auf Vettel sollte die Silberpfeil-Fans genauso wenig beunruhigen wie die Tatsache, dass auch der Toro Rosso von Sebastien Buemi und der Sauber von Pedro de la Rosa am Ende vor dem Deutschen in der Zeitentabelle standen.

"Das Wetter hat wirklich ständig gewechselt", klagte der Rekordchampion anschließend. "Das hat es uns erschwert, das geplante Programm durchzuziehen und einen bessere Einschätzung der anderen Leistungen zu bekommen. Unsere Runden haben erneut die Zuverlässigkeit unseres Autos bestätigt und der vom Eindruck der Daten können wir sagen, dass die Performance sehr gut aussieht."

Force India-Wechsel am Mittag

Bei Force India waren zum Auftakt der zweiten Testwoche sogar gleich zwei Piloten im Einsatz. Am Vormittag durfte erstmals in diesem Jahr DTM-Pilot Paul di Resta ans Steuer, bevor er sein Cockpit am Nachmittag an Stammfahrer Adrian Sutil abtreten musste. In der besten seiner 28 Runden fuhr Sutil acht Zehntel schneller als sein schottischer Teamkollege.

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