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Formel 1-Kalender 2012

Austin raus, Bahrain drin, Korea wackelt

Bernie Ecclestone GP Indien 2011 Foto: xpb 20 Bilder

Bernie Ecclestone will trotz der unsicheren Lage in Bahrain an dem Grand Prix-Termin im April 2012 festhalten. Wenig Chancen auf ein Formel 1-Rennen hat dagegen Austin, obwohl die Streckenbetreiber mittlerweile bereit sind, die GP-Gebühr zu bezahlen.

24.11.2011 Tobias Grüner

Noch immer ist der Formel 1-Kalender 2012 eine Baustelle. Die Wackelkandidaten heißen Austin, Bahrain und Korea. Wenn der FIA-Weltrat Anfang Dezember den offiziellen Plan absegnet, stehen wohl nur zwei der drei Spielorte auf der Liste. Für Austin sieht Formel 1-Boss Bernie Ecclestone wenig Chancen.

Dabei haben sich die Streckenbetreiber des Circuit of the Americas (COTA) zuletzt noch einmal um eine Last-Minute-Rettung bemüht. "Wir sind bereit, Mr. Ecclestone die Gebühr zu überweisen", erklärte Projektmitbegründer Bobby Epstein. "Allerdings hat er das Geld noch nicht erhalten, weil er uns vor zwei Wochen einen neuen Vertrag vorgelegt hat, der unrealistische und unmögliche Bedingungen enthielt."

Anstatt mit dem F1-Zampano noch einmal zu verhandeln, entschieden sich die COTA-Verantwortlichen dafür, einfach einen neuen Vertrag aufzusetzen. Den hat man unterschrieben an Ecclestone geschickt. "Wenn wir es bis zum Renntermin 2012 schaffen sollen, dann müssen wir die Unterschrift der Gegenseite in den nächsten Tagen erhalten."

Ecclestone, der bekanntermaßen kein Freund davon ist, dass man ihm die Bedingungen diktiert, machte diesen Plänen wenig Hoffnung. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Rennen stattfinden wird", erklärte er in Sao Paulo gegenüber der BBC. "Das größte Problem ist, dass ihre Finanzierung nicht gut genug ist." Sollte man für das Budget eine Lösung finden, erklärte sich Ecclestone offen für ein Austin-Rennen im Jahr 2013.

Auch in Korea ist das Geld knapp. Dort ist die Strecke schon gebaut, doch die Organisatoren würden gerne die Grand Prix-Gebühren nachverhandeln. Die rund 38 Millionen Euro für jedes Rennen sind den Asiaten offenbar doch etwas zu viel. "Wir schauen uns das mit dem Promoter noch einmal an, weil es so offensichtlich nicht für sie funktioniert. Wir versuchen den Grund dafür zu finden und ihnen zu helfen", so Ecclestone.

In Bahrain gibt es bekanntermaßen keine Geldsorgen. In dem arabischen Inselstaat macht stattdessen die unsichere politische Lage Probleme. Noch immer ist das Land nicht zur Ruhe gekommen. Obwohl Bahrain in diesem Jahr schon einmal abgesagt wurde, beharrt Ecclestone darauf, den Termin auch 2012 in den Tourneeplan aufzunehmen. "Es steht auf dem Kalender. Wir werden dort sein, wenn uns nicht irgendwas Schlimmes daran hindert."

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