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Formel 1-Kräfteverhältnis

Force India zieht an Toro Rosso vorbei

Toro Rosso Foto: Red Bull 63 Bilder

Nach dem zweiten Facelift bei Force India ist Toro Rosso jetzt Schlusslicht in der Formel 1. Für Sebastien Buemi und Sebastien Bourdais ist auch in drei Wochen am Nürburgring noch kein Aufwärtstrend in Sicht. Das Team muss noch bis zum GP Ungarn auf Besserung warten.

22.06.2009 Michael Schmidt

Toro Rosso krebst im hinteren Feld herum. Jetzt ist auch noch Force India vorbeigezogen. Deren Diffusor- und Frontflügelmodifikation war ein Volltreffer. Die Ingenieure versprachen sechs Zehntel, und die Fahrer bekamen sie. Beim Vergleich der schnellsten Rennrunden lag Giancarlo Fisichella 0,6 Sekunden vor Sebastien Bourdais im schnelleren der beiden Toro Rosso.

Entwicklungstempo zu hoch für Toro Rosso

Der Doppeldiffusor ist erst beim GP Ungarn einsatzbereit. Das ist die Version, die am Red Bull in Monte Carlo debütiert hat. Die Umbaumaßnahmen im Heck erfordern viel Zeit, weil die Platzbedingungen andere sind. "Wir haben einen anderen Motor, eine andere Kühlung, und eine andere Aufhängung als Red Bull" erklärt Sebastien Buemi. Teamchef Franz Tost ergänzt: "Ich wollte erst einmal sehen, wie der Diffusor am Red Bull funktioniert, bevor ich 500.000 Euro ausgebe."

Das Schwesterteam von Red Bull hinkt im Wettrüsten zwangsläufig hinterher. "Was früher der Entwicklungsschritt für ein Jahr war, bringen die großen Teams von einem Rennen zum anderen", staunt Sebastien Bourdais mit einem Seitenblick auf das A-Team von Red Bull. Teamkollege Buemi meint, dass es keinen Sinn habe, technische Vergleiche zum Schwesterauto Red Bull anzustellen und die Komponenten aufzuzählen, auf die man noch wartet. "Wir haben, was wir haben, und daraus müssen wir das beste machen, bis der neue Diffusor kommt."

Toro Rosso sucht den Grip

Sebastien Bourdais glaubt eine Erklärung für die schwankende Form seines Dienstfahrzeuges zu haben. "Überall dort, wo die Strecke wenig Grip bietet, haben wir ein Problem die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Da kannst du am Auto ändern, was du willst, es bleibt immer gleich. In Silverstone ist der Belag griffig. Sofort habe ich jeden Eingriff am Auto gespürt."

Trotzdem hätte der Franzose nicht viel mehr als Platz 15 geschafft, wäre er nicht mit Heikki Kovalainen kollidiert. Auch Buemi konnte keine Bäume ausreißen. Der Schweizer, der sich mit Magenproblemen herumschlug, kam über den letzten Platz nicht hinaus. "Das Auto war auf gebrauchten Reifen sehr schwierig zu fahren. Wir müssen herausfinden, warum wir am Anfang des Wochenendes bessere Rundenzeiten fahren konnten.

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