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Formel 1-Krieg

Einschreibefrist ist nicht bindend

FIA Foto: Wolfgang Wilhelm 32 Bilder

Die F1-Teams müssen sich vom 22. bis zum 29. Mai für die WM 2010 einschreiben. Viele weigern sich, weil sie mit der von der FIA ausgeheckten Budgetdeckelung nicht einverstanden sind. Die Frist ist jedoch nicht endgültig.

18.05.2009 Michael Schmidt

Ab dem 22. Mai 2009 können sich die Formel 1-Teams für die nächstjährige Weltmeisterschaft einschreiben. Die FIA gibt ihnen genau eine Woche Zeit, ihre Nennung für 2010 abzugeben. Während sich Williams, Brawn GP und Force India bei der FIA in dieser Zeitspanne melden wollen, drohen Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW, Toyota, Renault, Red Bull und Toro Rosso damit, die Frist verstreichen zu lassen.

Freie Plätze können nachbesetzt werden

Laut FIA-Präsident Max Mosley ist das kein Problem. "Es gibt die Möglichkeit der Nachnennung, wenn das Feld nicht voll ist, was wahrscheinlich der Fall sein wird." Die FIA bietet für die Formel 1-WM 2010 insgesamt 26 Startplätze an. Das bedeutet, dass 13 Teams in die Nennliste aufgenommen werden. Da selbst die größten Optimisten mit höchstens vier neuen Teams rechnen, wären zusammen mit Williams, Brawn GP und Force India erst sieben der 13 Teamplätze besetzt.

Sechs der vermutlich sieben Verweigerer könnten dann immer noch zu einem späteren Zeitpunkt nachmelden. Damit wird dem Streit um das Budgetlimit etwas der Zeitdruck genommen. Mosley warnt jedoch: "Es könnte sein, dass weniger Plätze übrigbleiben als es Teams gibt, die sich dann noch nicht eingeschrieben haben."

Schlupfloch für Nachzügler

Beißen den Letzten dann die Hunde? Nicht unbedingt. Mosley sieht auch für diesen Fall ein Schlupfloch: "Sollte dieser Fall eintreten, dann wird das Team, das zu spät gekommen ist, eines der neuen, kleineren Teams aufkaufen." Der gelernte Rechtsanwalt würde es jedoch an Stelle der Teamchefs nicht darauf ankommen lassen: "Sie sollten vorher darüber nachdenken, bevor sie sich auf ein solches Risiko einlassen."

Mosley glaubt trotz aller Widerstände noch an eine einvernehmliche Lösung des Problems: "Ich bin zu 95 Prozent zuversichtlich. Es wird vielleicht etwas dauern, weil sich die Leute mit etwas Neuem anfreunden müssen. Die Finanzdirektoren der Teams haben mit einer Ausnahme der Idee der Budgetdeckelung zugestimmt. Und ich sehe auch einen Anreiz für die Ingenieure. Sie lieben den Wettbewerb. Die meisten sagen sich jetzt: Gib mir genauso viel Geld wie meinen Mitbewerbern, und ich mache einen besseren Job damit."

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