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Formel 1: Sauber beim GP China

Lastet ein Fluch auf Sauber?

Formel 1 GP China 2010 Qualifying Foto: xpb.cc 51 Bilder

Schaut man sich die Ergebnisse des Sauber Teams an, könnte man annehmen, die Schweizer Mannschaft ist mit einem bösen Fluch belegt. In vier Rennen fiel man sieben Mal aus und hatte drei Motorschaden zu beklagen.

18.04.2010 Bianca Leppert

Peter Sauber wird es beim Anblick seines Lebenswerks etwas mulmig. Das Team macht eine schwierige Zeit durch. Wenn nicht vielleicht sogar eine der schwierigsten in seinem Bestehen. Die Bilanz der Saison 2010 fällt katastrophal aus. Sieben Ausfälle, drei Motorschäden. Erst einmal sah Pedro de la Rosa das Ziel. Auf dem zwölften Platz in Australien.

De la Rosa mit Motorschaden, Kobayashi abgeschossen

In China wollte Sauber neue Hoffnung schöpfen. Doch daraus wurde nichts. Peter Sauber steht vor einer prekären Situation. Kamui Kobayashi wurde von Vitantonio Liuzzi von der Piste geräumt, de la Rosa erlitt einen Motorschaden. "Unglücklicherweise war das Rennen für uns schnell zu Ende", analysierte Sauber ganz ruhig, fast stoisch. Es scheint, als könne ihn nichts mehr so schnell aus der Fassung bringen.
 
Besonders bitter muss der Ausfall von de la Rosa gewesen sein. Der Spanier lag auf dem vierten Platz als in Runde acht Rauchwolken aus dem Sauber C29 stiegen. "Das Team und der Fahrer haben alles richtig gemacht", sagte Sauber. "Wir sind auf Trockenreifen geblieben, was richtig war und haben uns bis auf Platz vier vorgearbeitet. Dann hatte de la Rosa einen Motorschaden.."

Ursache für den Motorschaden noch unklar

Die genaue Ursache wird nun analysiert. Für eine konkrete Aussage dazu ist es laut Sauber noch zu früh. Was jedoch schon feststeht, ist, dass das Ferrari-Aggregat nicht aus dem selben Grund wie in Malaysia den Dienst versagt hat.
 
Nicht nur Peter Sauber als Teamchef leidet momentan. Vor allem für de la Rosa und Kobayashi muss es als Rennfahrer frustrierend sein, kaum Rennen fahren zu können. "Sie sind verständlich beide geknickt. Ich kann das bei Kamui wie auch bei Pedro verstehen."

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