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Formel 1: Mercedes GP in Kanada

Silberpfeile wollen Power-Vorteil ausspielen

Schumacher und Rosberg Foto: Mercedes GP 10 Bilder

Nach dem Aufwärtstrend in Istanbul reist das Formel 1-Werksteam von Mercedes optimistisch nach Montreal. Hier kommt es vor allem auf die Bremsen und die Motorleistung an - zwei Punkte, in denen der Silberpfeil seine Stärken ausspielen kann.

04.06.2010 Tobias Grüner

Mit 22 Punkten war Mercedes GP in der Türkei so erfolgreich wie noch nirgends in dieser Saison. Ferrari und Renault konnten die Silberpfeile sogar knapp hinter sich halten, der zu große Abstand zu den beiden Spitzenteams McLaren und Red Bull stellte aber weder die Piloten noch die Teamleitung zufrieden. "Wir sind immer noch nicht schnell genug", zog Teamchef Ross Brawn vor dem GP Kanada eine nüchterne Bilanz.

Motorleistung als Mercedes-Trumpf

Mit harter Arbeit will man aber den Sprung zurück an die Spitze schaffen. Schon in Montreal soll ein weiterer Schritt nach vorne folgen. "Aus Sicht der Ingenieure ist die Rennstrecke interessant und unsere Leistungsfähigkeit im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich, unsere gute Stabilität beim Bremsen und die hohe Motorleistung sollten für uns von Vorteil sein", blickt Brawn optimistisch nach vorne.

Auch die Piloten freuen sich bereits auf die Highspeed-Schlacht auf der Ile Notre Dame, die mitten im St. Lorenz Strom liegt. "Die Strecke mit einer sehr langen Geraden sowie engen Kurven ist technisch anspruchsvoll", sagte Nico Rosberg vor seinem ersten Mercedes-Auftritt in Kanada. "Auf der langen Geraden ist der Mercedes-Motor sicher von Vorteil. Wir werden bei diesem Rennen mit weiteren Verbesserungen am Auto antreten."

Mercedes arbeitet für mehr Top-Speed

Wie genau diese Verbesserungen aussehen, wollte der WM-Achte nicht erklären. Allerdings muss Mercedes vor allem noch an seinem F-Schacht-System arbeiten, um auf den Geraden konkurrenzfähig zu bleiben. Bisher hat der Trick mit dem Strömungsabriss am Heckflügel noch nicht wie gewünscht funktioniert. "Bei der Strecke in Montreal spielt Top-Speed eine große Rolle, also haben wir in diesem Bereich hart gearbeitet - gerade weil wir wissen, dass wir hier nicht top sind", gibt Teamkollege Michael Schumacher zu. "Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir in der Lage sein werden, das Beste aus unserem Paket heraus zu holen."

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