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Formel 1 Motorhomes 2013

Mercedes bringt den Stern an die Wand

F1 Motorhomes 2013 - GP Spanien Foto: ams 34 Bilder

In Barcelona haben die Formel 1-Teams zum ersten Mal ihre riesigen Motorhomes im Gepäck. Wir haben die Bilder der mehrstöckigen Tempel und zeigen Ihnen, was es an den imposanten Wohncontainern Neues gibt.

09.05.2013 Tobias Grüner

Nach vier Rennen in Übersee ist die Formel 1 wieder in Europa angekommen. Der Zirkus ist aus allen Ecken Europas angereist, um in Barcelona den fünften Lauf der Saison ausgetragen. Die Rennställe reisen bekanntlich mit viel Gepäck. Größter Posten auf der Ausrüstungsliste sind die Motorhomes, die beim Europa-Auftakt erstmals im Einsatz sind.

Auf mehrere LKWs verteilt und aus einzelnen Modulen zusammengebaut verwandeln sich die Wohncontainer in imposante Prachtbauten. Die Tempel der Teams verfügen über mehrere Stockwerke und bieten genug Platz für Gäste, die eigene Mannschaft und natürlich die Rückzugsräume der Fahrer.

Ecclestone mischt Fahrerlager auf

Neu ist in diesem Jahr die Reihenfolge, in der die mobilen Wohneinheiten im Fahrerlager aufgebaut wurden. Normalerweise bekommt der Teamweltmeister den ersten Platz direkt am Eingang. Doch F1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat den Plan etwas durcheinander gewürfelt. Jetzt kommt erst Ferrari, dann McLaren und erst dann die riesige Energy-Station des Red Bull-Imperiums.

Ecclestone will damit nicht etwa Ferrari einen Vorteil verschaffen sondern für mehr Verkehr im Fahrerlager sorgen. Die Boxen und die Räume der Ingenieure sind nämlich weiterhin in der richtigen Reihenfolge. So müssen Fahrer und Teammanagement einen weiteren Weg in ihr Motorhome zurücklegen. Fans und Journalisten bekommen somit bessere Gelegenheiten, die Stars der Szene anzutreffen.

Mercedes setzt auf Markenzeichen

Es gibt aber auch ein paar Neuigkeiten an den Motorhomes selbst. Mercedes hat den Eingangsbereich neu gestaltet und die silberne Fassade mit einem großen Stern versehen. Der Stern ist ab Barcelona übrigens auch am Auto prominenter angebracht. Auch Bernie Ecclestone hat einen neuen Hospitality-Bereich in seinem Motorhome integriert.

Generell investieren die Teams aber nicht mehr so viel in ihre Tempel. Bei nur noch 7 Europa-Rennen in diesem Jahr- Tendenz sinkend - lohnt es sich nicht mehr, Millionen in die Motorhomes zu stecken. Die Krise hat auch die Formel 1 erreicht. Die meisten Wohneinheiten stammen allerdings noch aus der Zeit der großen Verschwendung.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen alle Motorhomes aus Barcelona.

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