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Power Ranking GP Bahrain

Red Bull beamt sich auf Platz eins

Vettel Räikkönen GP Bahrain 2012 Foto: xpb 26 Bilder

Diese verrückte Formel 1-Saison macht eine Beurteilung der Teams schwierig. Zum vierten Mal in Folge wurde das Kräfteverhältnis heftig durcheinandergewirbelt. In unserer Momentaufnahme steht jetzt Red Bull auf Platz eins. Verlierer gibt es viele.

27.04.2012 Michael Schmidt

Was für eine Saison. Es gibt keinen Favoriten mehr. Das Streckenlayout und die Reifen bestimmen den Sieger. Der GP Australien war das vielleicht normalste Rennen bis jetzt. Da hat mit dem McLaren das ausgewogenste Auto im Feld zugeschlagen.

In Malaysia profitierte Ferrari vom Regen und den Fahrkünsten eines Fernando Alonso. In Shanghai blieb es ungewöhnlich kühl, und die Temperatur schwankte nur um ein Grad. Außerdem war der linke Vorderreifen gefordert und nicht die Hinterreifen. Ideale Verhältnisse für Mercedes. In Bahrain kam es vor allem auf eine gute Traktion an. Das hielt die Hinterreifen am Leben. Deshalb sahnten Red Bull und Lotus groß ab.

Lotus und Red Bull rücken vor

Red Bull hat immer noch ein sehr gutes Rennauto. Kaum schaffen es die Fahrer mit dem RB8 in die ersten zwei Startreihen zu fahren, können sie auch gewinnen. Geholfen hat auch, dass die Ingenieure die Reifen etwas besser verstehen. Lotus wird immer dort schnell sein, wo es auf gute Beschleunigung ankommt und lange geradeaus geht. Dass der Lotus E20 eine exzellente Traktion hat, zeigte er bereits bei den Testfahrten in Jerez.

McLaren war nur im Training stark. Im Rennen fraßen die Autos ihre Reifen. Das zeigt, dass auch das bestorganisierte Team in der Boxengasse einen Fehlgriff tun kann. Tröstlich: Die McLaren-Ingenieure konnten nach dem Rennen nicht sagen warum. In Woking steht diese Woche verschärftes Datenstudium an.

Mercedes kehrte nach dem Sieg in China wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Trotzdem haben sie sich unter schwierigen Bedingungen gut geschlagen. Hohe Temperaturen und ein Kurs, der auf die Hinterreifen geht, ist normalerweise eine unheilvolle Kombination für die Silberpfeile. Auch Ferrari hat sich besser präsentiert als erwartet. Der Stop-and Go Kurs von Bahrain passt gar nicht ins Profil eines Autos, das zu wenig Top-Speed und eine schlechte Traktion hat.

Sauber und Williams fallen zurück

Sauber und Williams erlitten einen Rückschlag. Die einen kämpften mit zu starkem Reifenverschleiß, die anderen hatten unter einer Getriebemisere zu leiden. Force India steigerte sich. Ausgerechnet auf einer Strecke, auf der sie wenig Hoffnung hatten. Toro Rossos sechster Startplatz machte große Hoffnungen, doch im Rennen stürzten die Autos aus Faenza ab. Auch hier gibt es noch deutlich mehr Fragen als Antworten.

Caterham präsentierte sich leicht verbessert, Marussia stark verschlechtert. HRT zeigte im Training gute Ansätze, bezahlte im Rennen aber für einen hohen Reifenverschleiß. Nicht ganz unerwartet bei einem Auto mit zu wenig Abtrieb auf der Hinterachse.

Power Ranking GP Bahrain 2012

Hier ist unser Power-Ranking in der Kurzübersicht. In der Bildergalerie haben wir wie immer den detailliert Formcheck mit dem aktuellen Kräfteverhältnis, den technischen Updates und den größten Problemen aller zwölf Teams.

  1. Red Bull (2)
  2. McLaren (1)
  3. Lotus (4)
  4. Mercedes (3)
  5. Ferrari (5)
  6. Force India (8)
  7. Sauber (6)
  8. Williams (7)
  9. Toro Rosso (9)
  10. Caterham (10)
  11. Marussia (11)
  12. HRT (12)

* Platzierung nach dem GP China

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