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Formel 1-Regeländerungen

Mehr WM-Punkte und Kostenbremse

Sebastian Vettel - GP Brasilien 2013 Foto: Wilhelm

Bei einem Treffen beschließen die Formel 1-Strategiegruppe und Kommission unter anderem eine Ausgabengrenze ab 2015 und einen Pirelli-Reifentest im Dezember. Der letzte Saisonlauf wird aufgewertet.

09.12.2013 Andreas Haupt

Nach der eintönigen zweiten Saisonhälfte 2013 verordnet sich die Formel 1 für das kommende Jahr eine Spannungskur. Beim letzten Saisonrennen wird in der Fahrer- und Konstrukteurs-Wertung die doppelte Punktzahl vergeben. Die entsprechende Regeländerung gab der Automobil-Weltverband FIA am Montagabend (09.12.2013) nach einem Treffen der Formel 1-Strategiegruppe und F1-Kommission in Paris bekannt.

Konkret bedeutet das, dass der Sieger des Rennens in Abu Dhabi 50 statt 25 Punkte erhält. Der Zweiplatzierte wird mit 36 statt 18 Punkten belohnt, für Rang drei gibt es 30 Zähler usw.. Ob die Änderung wirklich fruchtet, hängt wohl entscheidend davon ab, ob Sebastian Vettel und sein Red Bull-Team nicht wieder vorzeitig der Konkurrenz enteilen.

Kostenbremse soll ab 2015 kommen

Neben der Punktereform wurden in Paris noch weitere Änderungen beschlossen. Um einen drohenden Finanzkollaps einiger Rennställe zu verhindern, soll ab Januar 2015 eine Kostenbremse eingeführt werden. Demnach wird innerhalb der kommenden Tage eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der FIA, dem Rechteinhaber (FOM) und den Teams gebildet. Die Vorgabe lautet: einen Plan für eine Ausgabengrenze auszuklügeln und spätestens Ende Juni 2014 die Regelreform bewilligt haben zu lassen.

Auch das Thema Regelverletzungen kam in Paris zur Sprache. Für kleinere Vergehen soll bereits ab 2014 eine Fünf-Sekunden-Strafe eingeführt werden. In welcher Form diese jedoch zum Tragen kommt, steht noch nicht fest.  Klar dagegen ist, dass an die F1-Fahrer zukünftig feste Startnummern von 2 bis 99 vergeben werden. Dem amtierenden Weltmeister wird die 1 vorbehalten, jedoch kann er sich auch für eine andere Nummer entscheiden. Sollten sich zwei Piloten um eine Nummer streiten, entscheidet die WM-Platzierung der Vorsaison darüber, wem Vortritt gewährt wird.

Reifentest für Pirelli

Grund zum Aufatmen gibt es für Pirelli. Zwischen dem 17. bis 19. Dezember darf der Reifenlieferant seine Gummis für die Saison 2014 in Bahrein testen. Die F1-Kommission stimmte einer entsprechenden Änderung der Sportregularien ("Sicherheitsgründe") zu. Alle Teams seien laut FIA zu dem Test eingeladen worden, jedoch nehmen lediglich Red Bull, Mercedes, Ferrari, McLaren, Force India und Toro Rosso teil.

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