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Formel 1 Reisetagebuch - GP Bahrain

Teil 5: Mit Nico Rosberg in der Holzklasse

Tobis Formel 1 Tagebuch Bahrain Foto: Tobias Grüner 22 Bilder

auto motor und sport Redakteur Tobias Grüner wurde in diesem Jahr erstmals auf die Formel 1 losgelassen. In seinem Grand Prix-Tagebuch erzählt der Neuling von seinen persönlichen Eindrücken aus den Fahrerlagern dieser Welt - dieses Mal aus Bahrain.

26.11.2009 Tobias Grüner

Mit dem Flug nach Bahrain ging es endlich wieder etwas näher Richtung Heimat. Das vierte Formel 1-Rennen in fünf Wochen war schon fast etwas zu viel Formel 1 auf einmal. Der Empfang auf dem Flughafen in Bahrain weckte allerdings wieder neue Energie. Überall waren Plakate und Hinweise auf den Grand Prix. An jeder Ecke des Wüstenstaates wurde deutlich, dass sich hier ein Land auf die Ankunft des Formel 1-Tross freute.

GP Bahrain: Streckenvorschau 1:55 Min.

Die Akkreditierungsstelle der FIA war vorbildlich direkt neben dem Haupteingang der Strecke untergebracht und das Fahrerlager war gemütlich und übersichtlich. Optimale Arbeitsbedingungen also. Nur die Temperaturen von knapp 40°C im Schatten kosteten jedes Mal Überwindung, das wohlklimatisierte Pressezentrum zu verlassen.

Kritik vom Mercedes-Betriebsrat aus Stuttgart
 
Auch wenn die großen Teams weiter sportlich hinterherfuhren, bestimmten sie zunächst die Schlagzeilen. Aus Stuttgart sorgte ein Querschläger von Daimler-Betriebsratschef Helmut Lense für Ärger, der die Rückendeckung des F1-Programms in der Belegschaft in Frage stellte. Drei Tage nach dem Grand Prix war außerdem noch eine FIA-Anhörung zur Lügenaffäre um Lewis Hamilton angesetzt.
 
Auch bei Ferrari war nach null Punkten in den ersten drei Rennen Feuer unter dem Dach. Präsident Luca di Montezemolo reiste persönlich nach Bahrain um seinem Ärger über die Doppeldiffusor-Entscheidung Luft zu machen. Das sollte aber nur ein leichtes Warmlaufen für den großen Streit sein, der sich zur Saisonmitte zwischen Montezemolo und FIA-Präsident Max Mosley entwickelte.

Aus sportlicher Sicht setzte Toyota das Highlight des Wochenendes. Timo Glock und Jarno Trulli stellten ihre Autos in die erste Startreihe. Glock sammelte sogar Führungskilometer. Am Ende gewann aber doch wieder Button, was die WM-Situation nicht gerade spannender machte. Die weißen Renner an der Spitze waren mittlerweile ein gewohntes Bild.

Schwätzchen der F1-Prominenz auf dem Rückflug nach Frankfurt
 
Lustig wurde es am Sonntagabend noch am Flughafen von Bahrain. Das gesamte Fahrerlager schien sich gemeinsam so schnell wie möglich auf den Heimflug Richtung Europa zu machen. In unserem Flieger nach Frankfurt saß die F1-Prominenz zunächst in der First- und Business Class, versammelte sich dann aber schnell zu einem Schwätzchen in der Bordküche.
 
Während Kollege Schmidt als alter Hase ebenfalls Business-Class flog und sich mit Haug, Vettel & Co. die Nacht um die Ohren schlug, bekam ich im schlafenden hinteren Teil des Fliegers nichts vom lustigen Treiben mit. Immerhin war ich nicht der einzig Ahnungslose. Auch Nico Rosberg hatte keinen Platz mehr in den vorderen Reihen bekommen und flog ebenfalls Holzklasse.

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