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Formel 1: Renault beim GP Türkei

Renault klopft bei Mercedes an

Robrt Kubica Nico Rosberg Felipe Massa Foto: xpb 29 Bilder

Renault zeigte beim Grand Prix der Türkei wie nah man mittlerweile an Mercedes GP dran ist. Robert Kubica machte permanent Druck auf Nico Rosberg und Teamkollege Vitaly Petrov überraschte mit der schnellsten Rennrunde.

31.05.2010 Bianca Leppert

Ganz unbemerkt mausert sich Renault von Rennen zu Rennen. Das Geheimnis? Konstanz. Robert Kubica punktete bisher in allen Rennen bis auf Bahrain. In der Fahrerwertung liegt er punktgleich mit Felipe Massa auf Platz sechs und sogar vor den beiden Mercedes-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg. In der Konstrukteurswertung liegen die Franzosen auf Platz fünf mit 27 Punkten Rückstand auf Mercedes GP.

Kampf zwischen Ferrari und Renault war ungewohnt

In Istanbul kämpften die Renault gar mit Ferrari. Ein eher ungewohntes Bild. Doch Kubica hielt Felipe Massa in Schach und Vitaly Petrov wehrte sich vehement gegen die Angriffe von Fernando Alonso. Formel 1-Rookie gegen Formel 1-Weltmeister. Spitzenteam gegen Mittelfeld. Doch der Gewinner sollte am Ende Alonso sein. Nicht weil Petrov nicht schnell genug war, sondern weil er einen Plattfuß hatte.
 
"Meine Reifen waren am Ende des Rennens sehr abgenutzt als ich mit Alonso gekämpft habe", schildert der Russe das Problem. "Er versuchte in Kurve 3 außen an mir vorbei zu fahren und mein Auto fuhr weit raus, so dass wir uns berührten, was wiederum den Plattfuß hervorrief." Dass Petrov durchaus das Zeug für die Formel 1 hat, unterstrich er mit der schnellsten Rennrunde. Kleiner Bonus: Er hatte neue Reifen nach dem Unfall mit Alonso aufgezogen.

Robert Kubica wurde von Nico Rosberg aufgehalten

Auch bei Kubica wäre es noch viel schneller gegangen. Der Pole wurde aber von Nico Rosberg aufgehalten. "Unglücklicherweise sind wir hinter Mercedes ins Rennen gegangen und ich bin den ganzen Nachmittag hinter ihnen festgehangen, obwohl mein Auto schneller zu sein schien, weil ich leicht mit ihnen mithalten konnte", berichtet Kubica. "Ich wusste, dass wir bei den Boxenstopps eine Chance hatten, sie zu überholen. Aber sie waren wohl schneller." Mit dieser Vermutung liegt der Renault-Pilot richtig. Nico Rosberg absolvierte mit 21,085 Sekunden Standzeit den schnellsten Boxenstopp. Kubica wurde in 21,590 Sekunden abgefertigt.
 
In Zukunft wollen die Franzosen solche Situationen vermeiden, indem man bessere Qualifying-Resultate erzielt. "Wir müssen an unserer Qualifying-Pace arbeiten, um zu versuchen in der Startaufstellung vor ihnen zu stehen. Dann können wir auch unser ganzes Potential ausspielen."

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