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Formel 1: Renault-Technikdirektor James Allison

Allison: "Können Mercedes bald überholen"

Formel 1 GP Türkei 2010 Robert Kubica Renault Foto: xpb 29 Bilder

Der technische Direktor von Renault, James Allison, ist selbst beeindruckt von der derzeitigen Performance des Teams. Nach den ersten sieben Formel 1-Rennen ist er sich sicher, dass man Mercedes bald überholen kann.

07.06.2010 Bianca Leppert

Ein Indiz dafür, dass dieses Vorhaben gelingen könnte, war die Leistung der Renault-Piloten Robert Kubica und Vitaly Petrov beim Grand Prix der Türkei. Zum ersten Mal qualifizierten sich beide gemeinsam für Q3 und im Rennen heimste Kubica abermals Punkte ein. Auch Petrov hatte gute Aussichten auf ein zählbares Ergebnis, doch dann musste er nach dem Duell mit Fernando Alonso mit Reifenschaden an die Box.

Formel 1: Renault steckte in Istanbul hinter den Mercedes fest

Bei beiden wäre vermutlich sogar noch etwas mehr drin gewesen. "Es war frustrierend zu sehen, wie beide Fahrer den ganzen Nachmittag hinter den Mercedes aufgehalten wurden", beklagt sich Allison. "Es wäre interessant gewesen, ihren Speed auf freier Strecke zu sehen." Kubica knöpfte Rosberg im Vergleich der schnellsten Rundenzeit knapp vier Zehntelsekunden ab, Schumacher rund zwei Zehntel.
 
In Monaco war Kubica mit Platz drei sogar vor den beiden Silberpfeil-Piloten im Ziel. Doch der Stadtkurs bildet eine Ausnahme im Formel 1-Kalender und kann deshalb nicht als Bestätigung dafür gesehen werden, dass Renault nun stärker ist. Die Vorstellung in Istanbul wertet Allison jedoch positiv. "Es bestätigt den Fortschritt, den wir gemacht haben, um auf ihre Höhe zu kommen", meint der Technikchef. "Wenn wir unser derzeitiges Entwicklungstempo halten können, bin ich mir sicher, dass wir sie bald überholen können."

Die Strecke in Montreal sollte dem Renault R30 liegen

Dieses Entwicklungstempo verdankt man vor allem dem Ehrgeiz des Personals in der Fabrik in Enstone. Momentan herrscht dort genauso viel Betrieb wie in der Entwicklungsphase im Winter. Während das Team in der Fabrik kaum mehr hinterher kommt neue Teile zur Verfügung zu stellen, steht das Rennteam an der Strecke unter Druck diesen technischen Vorteil in schnellere Rundenzeiten umzusetzen.
 
Für den Grand Prix von Kanada ist Allison zuversichtlich, dass das gelingen sollte. "Die meisten Kurven sind langsam und man muss sehr aggressiv über die Kerbs fahren, was dem R30 liegt. Wir haben weitere Updates und ich hoffe wir können in Kanada einen weiteren Schritt nach vorn machen."

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