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Formel 1: Robert Kubica

Kubica: "Zurück zu Barcelona-Verhältnissen"

Robert Kubica Foto: xpb 12 Bilder

Robert Kubica warnt Renault vor übertriebenen Erwartungen. Ein dritter Platz wie in Monte Carlo wäre ein kleines Wunder. Der WM-Sechste erwartet in Istanbul ähnliche Verhältnisse wie beim GP Spanien in Barcelona.

27.05.2010 Michael Schmidt

Robert Kubica steht nach sechs Rennen auf Platz sechs in der Gesamtwertung der Fahrer-WM. Das ist mehr, als viele erwartet haben. Platz drei in Monte Carlo war nach dem zweiten Rang in Melbourne schon der zweite Podestplatz für den Renault-Piloten in dieser Saison.

Aerodynamische Qualitäten beim GP Türkei gefragt

Der Pole zweifelt aber, ob der Höhenflug beim GP Türkei anhalten wird. "Die Rennstrecke ähnelt der von Barcelona. Es gibt viele schnelle Kurven, der Belag ist eben, man muss nicht über die Randsteine. Also sind vom Auto die gleichen Qualitäten wie in Barcelona gefragt."

Das heißt Aerodynamik und nochmals Aerodynamik. Und da fehlt dem Renault R30 der Abtrieb für die schnellen Kurven. "Ich erwarte keine großen Überraschungen. Es werden die vorne sein, die auf diesem Typ Strecke normalerweise vorne sind. Es ist nicht sinnvoll, von der ersten Startreihe zu träumen."

In den letzten Rennen hatte sich Renault immer näher an Mercedes GP herangerobbt. Kubica hat seine Zweifel, ob dieser Trend anhält: "Einige unserer Konkurrenten bringen den F-Schacht an den Start, der ihnen besseren Top-Speed bringt. Das Beispiel Sauber in Barcelona hat gezeigt, wie viel das bringen kann, wenn dieses System funktioniert. Wir haben es noch nicht an Bord, deshalb kann es sein, dass wir etwas ins Hintertreffen geraten."

Neuer Frontflügel kommt zum Einsatz

Die Renault-Ingenieure haben stattdessen einen neuen Frontflügel im Gepäck. Er soll den positiven Trend fortsetzen. Renault hat seit Beginn der Testfahrten eine Sekunde am Auto gefunden. Auch Kubica lobt die Fortschritte, an denen er nicht ganz unbeteiligt ist: "Die Ingenieure hören mir zu. Anfangs waren noch Zweifel da, aber seit die Barriere gebrochen ist, haben wir uns gut vorwärts bewegt."

An die kommende Saison will Renaults Nummer eins noch nicht denken. "Es ist zu früh, sich über das nächste Jahr Gedanken zu machen. Ich konzentriere mich auf meinen Job. Meine Entscheidung, zu Renault zu gehen war richtig, obwohl mir einige Leute davon abgeraten haben. Aber offenbar hat mich mein Gefühl nicht betrogen. Ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt."

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