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Formel-1-Silberpfeil auf Nordschleife

Schumi bedankt sich mit Ehrenrunde bei Fans

24h-Rennen Nürburgring - Michael Schumacher - 19. Mai 2013 Foto: Mercedes 26 Bilder

Vor dem Start zum 24h-Rennen Nürburgring gab Michael Schumacher ein kurzfristiges Comeback: Im 2011er Silberpfeil fuhr er um die Nordschleife und bedankte sich damit bei seinen Fans.

19.05.2013 Bianca Leppert

Bei diesem Anblick lief Formel 1 und Nordschleifen-Fans gleichermaßen das Wasser im Mund zusammen: Eine Runde mit dem Formel-1-Auto um die Nordschleife, am Steuer kein geringerer als der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten, seinen Fans mit der Ehrenrunde einen ganz besonderen Gefallen zu tun.

Schumi durfte nicht Vollgas fahren

"Es gibt nicht viel für mich, was in Sachen Formel 1 neu ist, aber mit dem Silberpfeil über die Nordschleife zu fahren, war heute war ein solcher Moment", sagte Schumacher. Der Mercedes-Markenbotschafter durfte bei seiner Runde allerdings nicht Vollgas geben. "Wir hatten die Maßgabe, nicht am Limit zu fahren, auch um den weiteren Verlauf der Veranstaltung nicht zu stören. Dafür war es sehr emotional, in all die Gesichter der Menschen zu sehen."

Dazu hatte Schumi auch genug Zeit, an einigen Stellen blieb er beinahe stehen. Mit einer Ausnahme: "Bis zu dem Bergauf-Stück durch meine eigene Kurve wusste ich, wo es langgeht." Und wie schnell war er da unterwegs? "Keine Ahnung, wie schnell fährt man da? Ungefähr 300 km/h?"

Für die Demofahrt wurde die 2011er Version des Silberpfeils angepasst. "Wir sind mit maximaler Wagenhöhe gefahren. Ich bin das letzte Karussell sogar innen gefahren, das war kein Problem", meint Schumacher.

Das letzte Formel-1-Rennen fand 1976 auf der Nürburgring-Nordschleife statt. Nach dem Feuerunfall von Niki Lauda kehrte die Königsklasse nie mehr zurück. Und auch heute kann sich Schumacher kein Comeback der Formel 1 auf der Nordschleife vorstellen.

Nico Rosberg im Mercedes SLS AMG Black Series

Der Rekordchampion war nicht alleine auf der Nordschleife unterwegs. Formel-1-Safetycar-Pilot Bernd Mayländer pilotierte einen Mercedes A 45 AMG, Ex-Formel-1-Pilot Karl Wendilinger steuerte ein E 63 AMG S-Modell, Bernd Schneider einen SLS AMG G3 und Schumachers Ex-Teamkollege Nico Rosberg fuhr im SLS AMG Black Series um die Traditionsrennstrecke.

Die Autos starteten vor der Mercedes-Tribüne mit Zeitabstand und fuhren schließlich gemeinsam mit Schumi durchs Ziel. Auch Rosberg zeigte sich von der "grünen Hölle" angetan. "Auf dieser Strecke ist einfach nichts gleich, das ist fast schon etwas verrückt." 

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