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Formel 1-Sommerpause

Die Formel 1 macht Sommerferien

GP Spanien 2009 Foto: Force India 51 Bilder

Das erste Mal in ihrer Geschichte gönnt sich die Formel 1 eine echte Sommerpause. Um den Sparkurs weiter konsequent fortzuführen, steht die Entwicklung und die Produktion in den Formel 1-Fabriken für zwei Wochen still.

31.07.2009

Es ist ein einmaliger Vorgang. Für 14 Tage geht die Formel 1 in einen kollektive Sommerschlaf. Auf Initiative der FOTA haben sich alle Teams darauf geeinigt, die Entwicklung und die Produktion ruhen zu lassen und in den Urlaub zu fahren.

Die 14-tägige Pause muss zwischen dem Rennen in Budapest und dem Grand Prix von Europa in Valencia eingelegt werden. Wann genau steht jedem Team frei. Die meisten haben sich für den Zeitraum zwischen dem 3. und dem 16. August entschieden. Außer der Verwaltung, dem Wartungsdienst und den Putzfrauen darf dann kein Mitarbeiter in den Fabriken arbeiten. Auch die Motorenwerke z.B. bei Mercedes in Brixworth und Stuttgart haben Pause.

Zulieferer nicht vom Urlaubspakt betroffen

"In den Sommermonaten herrscht sowieso in ganz Italien Urlaub", erklärt Red Bull-Teamchef Christian Horner mit einem Grinsen. "Da haben wir uns gedacht, dass es nur fair sei, wenn der Rest der Renngemeinschaft das gleiche macht, zumindest zwei Wochen lang." Nicht eingeschlossen in den Urlaubspakt sind allerdings die Zulieferer der Teams. So wäre es theoretisch möglich, Teile noch vor der Pause in Auftrag zu geben, die dann kurz nach Ende der Betriebsruhe pünktlich angeliefert und eingebaut werden.
 
Auch die immer noch während der Saison erlaubten Aerodynamik-Tests müssen ausfallen. Michael Schumacher ist somit bei seinem Vorbereitungsprogramm zunächst auf den Simulator angewiesen und wird erst nach der Pause wissen, wie sich sein neues Sportgerät samt KERS anfühlt, wenn er zumindest auf gerader Strecke Beschleunigungsfahrten durchführen kann. Mehr lässt das diesjährige Testreglement nämlich nicht zu.

Horner weiß noch nicht, was er vom Urlaub halten soll
 
"Wir freuen uns auf die Pause", blickt Ferrari-Teamchef Stefano Dominicali voraus. "In meiner professionellen Laufbahn hatte ich noch nie zwei Wochen Ferien im August."  Kollege Horner weiß noch nicht so recht, was er von der ungewöhnlichen Freizeit halten soll: "Es ist etwas seltsam, in den Zwangsurlaub zu gehen, und der Mannschaft zu sagen, dass sie nicht arbeiten und in die Fabrik darf." Im rasanten Entwicklungswettlauf dieser Saison haben die Teams in den letzten Wochen für jede Zehntel hart gekämpft. "Jetzt sind viele Menschen gezwungen, die Arbeit für zwei Wochen ruhen zu lassen."

Zu diesen Menschen gehört auch das Personal des Weltverbands. Alle FIA-Mitarbeiter dürfen wie die Teams in die Sommerferien. Jo Bauer, der technische Chefkommissar erklärt: "In der Zeit finden bei uns auch keine Crashtests statt. Die Teams können neue Teile erst anschließend zur Prüfung wieder anmelden."
 

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