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Formel 1-Streit

"Einigung immer noch möglich"

Fahrerlager Nürburgring Foto: dpa 21 Bilder

Nach dem Eklat vom Mittwoch (9.7.) haben sich die Wogen im Formel 1-Streit wieder etwas gelegt. Selbst viele FOTA-Mitglieder können sich immer noch eine Einigung mit der FIA vorstellen. Das könne bereits nächste Woche passieren.

09.07.2009 Tobias Grüner

Das Schreckgespenst Piratenserie ist nicht vom Tisch. "Wir bereiten uns auf mehrere Optionen vor", erzählte BMW-Teamchef Mario Theissen. Dazu zählt eine Einigung mit der FIA, aber auch der Start einer Konkurrenzserie. Theissen betrachtet den Freitag jedoch nicht als letzte Frist, die Piratenserie offiziell ins Leben zu rufen.

"Wir haben nur gesagt, dass wir bis morgen das Concorde Abkommen unterschrieben haben wollen. Das muss nicht gleichbedeutend mit einer Frist für den Start einer eigenen Serie sein." Der BMW-Rennleiter gibt jedoch zu: "Wir haben nicht unendlich Zeit." Theissen ist immer noch optimistisch, dass es zu einer Einigung kommen kann.

Fortschritte seit Silverstone

"Wir sind wesentlich näher dran, als wir das vor drei Wochen in Silverstone waren. Es gab seitdem definitiv Fortschritte. Wir haben in den letzten drei Wochen fast täglich mit der FIA und den Inhabern der kommerziellen Rechte verhandelt. Wir sind uns deutlich näher gekommen, aber noch nicht am Ziel. Die Lösung kann schon in der nächsten Woche auf dem Tisch liegen, wie es die FIA in ihren jüngsten Bulletin angedeutet hat. Sie kann aber auch noch dauern."
 
Wie alle FOTA-Teamchefs zeigte sich Theissen überrascht, dass den FOTA-Teams ein Stimmrecht verwehrt wird, obwohl sie am 24. Juni auf der offiziellen FIA-Nennliste standen. Ist es ein erneutes Störfeuer von Max Mosley oder nur ein großes Missverständnis. Wenn die fünf anderen Teams die FOTA-Vorstellungen in Bezug auf das technische Reglement begrüßt haben, dann sei das ein Fortschritt, meinte Theissen. Man müsse das aber prüfen, da es jeden Tag neue Wasserstandsmeldungen gebe.

Zwei Parteien sind sich einig

Red Bull-Teamchef Christian Horner sieht eine Lösung vor der Tür. "Von den drei Parteien FOTA, FIA und CVC sind sich zwei einig. Jetzt müssen wir uns noch mit dem Verband arrangieren, und das wird vermutlich noch ein paar Schmerzen verursachen." Frank Williams weiß auch schon, wie diese Schmerzen aussehen: "Einige Herren müssen über ihren Schatten springen und ihre Egos hinten anstellen."

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