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Formel 1-Streit

Friedensschluss in der Formel 1

Foto: dpa 63 Bilder
Die Konkurrenzserie zur Formel 1 ist vom Tisch. Innerhalb von zwei Jahren werden die Kosten auf das Niveau der frühen 90er Jahre gesenkt. Dafür verspricht FIA-Präsident Max Mosley, im Oktober nicht mehr zu kandidieren.


24.06.2009 Michael Schmidt

Es war ein Kompromiss mit Opfern. FIA-Präsident Max Mosley gibt sein Amt auf. Er wird im Oktober nicht mehr kandidieren. Dafür akzeptieren die Teams, dass die Kosten bis 2011 auf ein Niveau der frühen 90er Jahre gesenkt werden. Das liegt irgendwo zwischen 40 und 50 Millionen Euro, lässt also immer noch genügend Spielraum einen geldwerten Vorteil zu nutzen. Eine
festgeschriebene Summe ist vom Tisch. Damit konnte sich Mosley mit seinem Budgetlimit nicht durchsetzen.


Alte Regelfindung, drei neue Teams

Die Herstellerteams versprachen den drei Neuzugängen USF1, Manor Racing und Campos im Übergangsjahr 2010 zu helfen. Sie erkennen die Rolle der FIA als Regulator an und kommerziellen Abmachungen mit der FOM (Formula One Management) bis 2012 an. Einen neuen, verbesserten Auszahlungsmodus gibt es frühestens ab 2013. Den Rechteinhabern sind diesbezüglich die Hände gebunden. Sie müssen Darlehen bedienen, die sie für den Kauf der Formel 1 aufgenommen hatten.

Der Alleingang der FIA beim Reglement hat ein Ende. Es tritt wieder der Regelfindungsprozess über diverse Expertenkommissionen in Kraft, der seit 1998 im Concorde Abkommen festgeschrieben ist. Allerdings mit Verbesserungen. So soll die Formel 1-Kommission als letzte Instanz in Zukunft paritätisch aufgeteilt werden. Zehn Sitze bekommen die Teams, je fünf die FIA und die Inhaber der kommerziellen Rechte.


Damit ist die Nennliste für 2010 komplett. Sie besteht aus 13 Teams:
Ferrari
McLaren-Mercedes
BMW-Sauber
Renault
Toyota
ToroRosso
Red Bull
Williams-Toyota
Force India-Mercedes
BrawnGP
Campos-Cosworth
Manor-Cosworth
USF1-Cosworth

Drei Teams ohne Motorenpartner

Interessant ist der Umstand, dass bei Red Bull, ToroRosso und BrawnGP kein Motorenlieferant genannt ist. In allen drei Fällen laufen die Verträge aus. Sollten Renault und Ferrari kein Interesse mehr an Kundenbetreuung zeigen, könnte Mercedes der neue Großlieferant der Formel 1 werden.

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