Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Formel 1-Test Abu Dhabi 2015

McLaren-Bestzeit bei Ultrasoft-Debüt

Stoffel Vandoorne - McLaren - F1-Test - Abu Dhabi 2015 Foto: Pirelli 17 Bilder

Stoffel Vandoorne hat sich beim eintägigen Test nach dem Formel 1-Saisonfinale in Abu Dhabi auf gleicher Strecke die schnellste Zeit gesichert. Die 12-stündigen Übungsfahrten am Dienstag (1.12.2015) standen im Zeichen von Pirelli.

02.12.2015 Andreas Haupt

Pirelli bringt für die nächste Formel 1-Saison einen zusätzlichen Reifen ins Spiel. Die Ultrasoft-Gummis kommen als weichste aller Mischungen. Sie sollen vor allem als "aggressive Wahl" auf Straßenkursen eingesetzt werden.

Verschiedene Prototypen des Ultrasoft-Reifens

Beim Reifentest in Abu Dhabi am Dienstag (1.12.2015) schnallten die 10 Teams zum ersten Mal überhaupt diverse Versuchsträger des weichsten Klebers an ihre Autos. Eine finale Version will der italienische Reifenlieferant nach Auswertung aller Testdaten bestimmen. Zudem ließ Pirelli während des Testtages neue Konstruktionen für Vorder- und Hinterreifen ausprobieren. Alle Prototyp-Reifen blieben unmarkiert. Damit soll bezweckt werden, dass die Teams keinerlei Rückschlüsse oder Vergleiche ziehen können.

Die Testfahrten starteten um neun Uhr in der Früh und wurden erst um 21 Uhr Ortszeit beendet. Damit war es der längste Testtag in der Geschichte der Formel 1. Die Medien blieben übrigens ausgesperrt. Insgesamt spulten die Fahrer 1.084 Runden ab. Das entspricht rund 6.020 Kilometern. Die schnellste Runde drehte Stoffel Vandoorne. Der McLaren-Nachwuchsfahrer und amtierende GP2-Meister umrundete den 5,554 Kilometer langen Kurs in 1:44.103 Minuten - immerhin eine Bestzeit für die gebeutelte McLaren-Mannschaft in diesem Jahr.

Dahinter reihte sich Kimi Räikkönen im Ferrari ein. Vor Marcus Ericsson (Sauber) und Jolyon Palmer (Lotus). Die Reihenfolge und die Zeiten dürfen aber getrost als Randnotiz angesehen werden. Den Teams war es während der Tests untersagt, neue Teile auszuprobieren oder ihre gewünschten Setups einzustellen. Alle Vorgaben über das Programm machte Pirelli.

Entsprechend verzichteten Teams wie zum Beispiel McLaren oder Mercedes auf den Einsatz ihrer Stammpiloten und setzten stattdessen auf Nachwuchskräfte. Im Falle von Mercedes griff Pascal Wehrlein ins Lenkrad des AMG W06. Bei Ferrari schoss sich stattdessen neben Räikkönen auch Sebastian Vettel auf die neuen Reifen ein.

FahrerTeamZeitRunden
1. Stoffel VandoorneMcLaren1:44.103 Minuten99
2. Kimi RäikkönenFerrari1:44.456 Min.56
3. Marcus EricssonSauber1:44.48050
4. Jolyon PalmerLotus1:44.56890
5. Sebastian VettelFerrari1:44.94056
6. Pascal WehrleinMercedes1:45.605107
7. Daniel RicciardoRed Bull1:45.80557
8. Max VerstappenToro Rosso1:45.84954
9. Nico HülkenbergForce India1:45.85271
10. Valtteri BottasWilliams1:45.940103
11. Daniil KvyatRed Bull1:46.30948
12. Carlos SainzToro Rosso1:46.99556
13. Adderly FongSauber1:48.43957
14. Alfonso Celis JrForce India1:48.54565
15. Rio HaryantManor1:49.59356
16. Jordan KingManor1:49.66159
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden