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Formel 1-Test Valencia

De la Rosa: "Das ist ein guter Startpunkt"

F1 Test Valencia Tag 1 Foto: xpb 48 Bilder

Pedro de la Rosa war die Überraschung des ersten Testtages. Der Sauber-Pilot belegte auf Anhieb Platz zwei. Auch wenn Rundenzeiten in der ersten Woche noch Schall und Rauch sind, lässt sich doch eines jetzt schon sagen: Der neue Sauber C29 funktioniert.

02.02.2010 Michael Schmidt

Pedro de la Rosa strahlte. Endlich wieder im Rennauto. Endlich kein Testfahrer mehr. Wie Michael Schumacher nahm er zum letzten Mal beim GP Brasilien 2006 an einem Grand Prix teil. Und wie sein berühmter Kollege hat er jetzt wieder ein Renncockpit. Am ersten Testtag in Valencia landete der 38-jährige Spanier gleich einen Platz vor Schumacher.

De la Rosa will das Ergebnis des ersten Kräftemessens nicht überbewerten: "Die Rundenzeiten bedeuten gar nichts. Ich bin trotzdem happy. Das Auto ist einfach zu fahren, es liegt stabil in den Kurven. Das ist ein guter Startpunkt für uns."

Für de la Rosa war die Rückkehr einfacher als vermutet

De la Rosa saß in der Saison 2009 hauptsächlich im Simulator von McLaren. Im Auto spulte er nur 922 Kilometer ab. Trotz seiner Erfahrung machte er sich Sorgen, was wohl passieren würde, wenn er über Nacht einen der Stammpiloten ersetzen müsste. "Ich hätte ohne große Fahrpraxis wahrscheinlich ähnliche Probleme gehabt wie Luca Badoer." Nach der Erfahrung des ersten Testtages revidierte er seine Meinung zum Teil: "Es war einfacher als ich mir die Rückkehr ins Cockpit vorgestellt habe. Aber man darf sich nicht täuschen lassen. Ich kenne die spanischen Teststrecken Valencia, Jerez und Barcelona in- und auswendig. In Bahrain muss ich eine neue Streckenführung lernen. Da könnte es sich schon auswirken, dass mir im Vergleich zu anderen Kilometer im Auto fehlen."
 
Seit 2007 ist de la Rosa ein halber Schweizer. Er wohnt in Zürich, nur 20 Autominuten von der Sauber-Fabrik entfernt. Obwohl er jetzt wieder Stammpilot ist, wird er öfter bei seiner Familie zuhause sein als im letzten Jahr, als er bei McLaren nur eine Zuschauerrolle einnahm. "Ich musste wegen der vielen Simulatortests ständig nach England fliegen. Jetzt fahre ich am Morgen die Kinder in die Schule und dann in die Fabrik. Obwohl ich das Team noch kennenlernen muss, habe ich das Gefühl, als würde ich schon jahrelang für Sauber fahren."

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