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Formel 1: Tag 3 der Testfahrten in Valencia

Alonso Schnellster - Schumi mit Defekt

Michael Schumacher Foto: xpb 31 Bilder

Bei seiner ersten Ausfahrt im Ferrari F10 konnte sich Fernando Alonso am Mittwoch (3.2.) direkt die Bestzeit sichern. Vor 36.400 Zuschauern drehte der Spanier in Valencia die schnellste Runde der Woche. Michael Schumacher fuhr hinter Pedro de la Rosa die drittbeste Zeit.

03.02.2010 Tobias Grüner

Ferrari gibt weiter den Ton an. Am Ende des dritten und letzten Testtages auf dem Circuit Ricardo Tormo führte Neuzugang Fernando Alonso die Rangliste mit der besten Rundenzeit der Valencia-Testwoche an. Der Spanier fand sich bei seiner ersten Ausfahrt im Ferrari F10 erstaunlich schnell mit seinem Dienstfahrzeug zurecht.

Ferrari-Duo sichert sich alle Bestzeiten

Nach 127 Runden stand der Bestwert des Asturiers bei 1.11,470 Minuten. Außer den beiden Ferrari-Piloten blieb sonst niemand unter der Marke von 1.12 Minuten. Sehr zur Freude der 36.400 Fans lieferte sich Alonso zwischenzeitlich auch noch eine kleine Fehde mit dem McLaren von Weltmeister Jenson Button. Zutritt zu den Tribünen gab es bereits ab fünf Euro. Für einen Platz auf dem Boxendach bezahlten die Zuschauer 30 Euro. Ein Teil der Einnahmen wird für die Erdbebenopfer in Haiti gespendet.

Alonso war allerdings nicht der einzige Spanier auf dem Kurs. Pedro de la Rosa beendete den letzten Testtages mit 1.12,094 Minuten auf Rang zwei. Dabei verbrachte der Sauber-Pilot viel Zeit in den Boxen. Er war bereits am Vormittag in der Zielkurve mit dem Williams von Nico Hülkenberg kollidiert. "Nico muss mich übersehen haben, als ich innen durchwollte." De la Rosa fuhr noch eine halbe Runde, dann stellte er seinen Sauber ab. Am Unterboden und der Motorverkleidung waren starke Spuren der Feindberührung zu sehen. Der Williams blieb unbeschädigt.

Schumacher beendet Valencia-Test vorzeitig

Michael Schumacher begann seinen zweiten Testtag mit Dauerläufen. Nach 30 Runden hatte er Nico Rosbergs Zeit vom Vortag um vier Zehntel unterboten. Die 1.12,438 Minuten-Runde stellte den teaminternen Bestwert dar. Allerdings musste der Deutsche den Tag mit einem Hydraulikschaden am neuen Silberpfeil vorzeitig beenden. Nach 82 Runden bog der Rekord-Weltmeister mit seinen Mercedes rund eine Stunde vor Ende der Testsession in die Box ab.

Schumacher mahnte nach den ersten Eindrücken mit Blick auf den Saisonauftakt am 14. März: "Ich gehe davon aus, dass wir nicht unbedingt gleich die ersten Rennen gewinnen können und es ist möglich, dass wir ein bisschen Zeit dafür brauchen." Man sei mit dem Wagen noch leicht "im Hintertreffen". Es sei wichtig, in den ersten Rennen gute Punkte zu holen, befand Schumacher, der nach drei Jahren wieder in die Formel 1 eingestiegen ist.

Alguersuari blieb Schumi auf den Fersen

Dicht hinter Schumacher lag der dritte Spanier im Feld. Jaime Alguersuari zeigte mit einer Runde von 1.12,576 Minuten, dass der Toro Rosso STR5 kein Flop ist. "Wir haben heute einen frischeren Motor im Auto als gestern", erklärte Teamkollege Sabastien Buemi. Der Schweizer war an den ersten zwei Tagen mit einem Aggregat gefahren, das bereits 2.000 Kilometer auf der Uhr hatte. Buemi ist überzeugt: "Wir haben ein gutes Auto. Ich glaube, dass das Feld wie im Vorjahr wieder ganz eng zusammenrückt, und hoffe, dass wir im vorderen Teil dieses Pakets liegen."

Für Weltmeister Jenson Button begann sein erster Arbeitstag im McLaren-Mercedes zäh. Nach Problemen am Vormittag kam der Weltmeister immerhin noch auf 82 Runden. Er verbrachte in der Früh eineinhalb Stunden in der Box damit, seine Sitzposition im McLaren zu optimieren. Seine Zeit von 1.12,941 Minuten spiegelt sicher noch nicht die Stärke des Pakets wider.

Petrov vor Hülkenberg am Ende des Klassements

Während Williams-Pilot Nico Hülkenberg mit dem neuen FW32 Dauerläufe mit unterschiedlichen Spritladungen abspulte, gewöhnte sich Vitaly Petrov langsam an das Fahren im Formel 1-Auto. Bereits nach wenige Runden kam der Russe auf anständige Zeiten. Am Ende stand eine Bestzeit von 1.13,097 Minuten für den Russen, mit der er Hülkenberg eine halbe Sekunde hinter sich ließ.

Renault-Kollege Robert Kubica war interessierter Zuschauer. Der Pole kann die Zweifel an seinem neuen Renault R30 nicht teilen. "Er sieht nur aus wie das alte Auto, aber er ist neu. Vielleicht liegt es daran, dass wir ein kürzeres Auto haben als die Konkurrenz. Mit vollen Tanks sind wir bei der Musik. Ich glaube nicht, dass wir unter den Bedingungen viel langsamer als Ferrari sind." Und welches Formel 1-Auto hat Kubica bislang am meisten beeindruckt? "Ganz klar der McLaren. Der hat im Heckbereich ein paar ganz interessante aerodynamische Lösungen."

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